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Wiesn-Streiflichter: So war der Donnerstag

Babenshamer Röckröhre bringt Stimmung zum Kochen - Karolinenfelder und Dreder Musi in Hochform

Tolle Stimmung beim Rosenheimer Herbstfest.
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Tolle Stimmung beim Rosenheimer Herbstfest.
  • Ludwig Simeth
    VonLudwig Simeth
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Manche tragen ihr Herz auf der Haut und lassen tief blicken auf der Wiesn. Rockröhre Lisa Mayr trägt ihr Herz an Tagen wie diesen hingegen auf der Zunge. Andere kommen wie die Resi mit dem Traktor – das sind die neuesten Streiflichter vom Rosenheimer Herbstfest.

Für Sänger, Tänzer, Bobfahrer: Wenn die Karolinenfelder zu Hochform auflaufen

Das Tamtam um die jüngsten Auftritte von Helene Fischer und Robbie Williams vor 130.000 Fans in München-Riem: schön und gut, aber die Karolinenfelder und die Dreder Musi auf dem Herbstfest brauchen sich da nicht zu verstecken.

Guad drauf und im Rhythmus: die Wiesn-Tänzer.

Was sie jeden Abend in den zwei Bierburgen abliefern, ist ein bemerkenswerter Musikmarathon: 16 Konzerte am Stück sind das, fast 130 Stunden insgesamt – und auf weit über 100.000 Zuhörer kommen sie im Laufe einer Wiesn auch locker.

Rockröhre Lisa Mayr: Sie bringt die Stimmung im Auer zum Kochen.

In der Auerbräu-Festhalle holt Lisa Mayr auch heuer wieder alles raus, was die Stimme hergibt. Wenn die Rockröhre aus Altbabensham an Tagen wie diesen atemlos durch die Nacht tanzt, „vo daham füa imma fuat gäht“ oder Rosis Nummer wählt, dann grölen Tausende mit.

Schräglage: Sie fahren mit dem Bob.

Aber es wird auch getanzt – zum Beispiel, wenn die Karolinenfelder Blasmusik in der Schickeria den „Subbaschdar schpuin oder noch niemals mit Udo Jürgens in New York waren. Die Stunde der Festhallenbodenbobfahrer schlägt hingegen, wenn es – wie einst beim Münchner Isarindianer Willy Michl – „ned langsam, sondern schnäi“ gehen muss.

+++ Weitere Fotos und Artikel zur Wiesn gibt‘s auf der Herbstfest-Webseite +++

Miss Herbstfest – ein Titel mit Geschichte

Schau moi, die fesche blonde Frau im greana Dirndl, des is doch... die Miss Herbstfest, und zwar von... 2015? 2010? I woaß nimma, und wia hoaßt’s nomoi? – Seit 2000 gibt es auf der Wiesn die Miss Herbstfest, und wenn sich die ehemaligen Missen und Miss-Kandidatinnen treffen, dann muss man sich anstrengen, um Gesicht, Name und Jahreszahl auf einen Nenner zu bringen.

Da muss man zweimal hinschauen: Treffen der ehemaligen Missen und Kandidatinnen im Flötzinger.

Hier bilden die feschen Damen mit Misswahl-Moderator Vitus Reger (links), der aktuellen Miss Herbstfest Anna Birklein sowie Lorenz Stiglauer, Marisa Steegmüller und Sebastian Steegmüller von der Flötzinger Brauerei (vorne) ein Ensemble, das 22 Jahre Wiesngeschichte lebendig werden lässt.

Tattoo-Botschaften lassen tief blicken

Welches Bier ihr wohl schmeckt?

Ob auf der Haut, auf der Tracht oder auf dem Bierkrug: Im bunten Wiesnvolk lassen viele schon auf den ersten Blick erkennen, wofür ihr Herz schlägt. Mit einem „Augustiner“ oder „Erdinger“ kann man bei der Dame auf dem Dekoletté-Bild vermutlich nicht punkten. Und Käufer des Auer-Bierkrugschmucks hegen sicher wenig Sympathien für Fremdtrinker. Wobei die Anordnung „Brazn weg!“ auch gut zum Dirndlausschnitt passen würde.

Klare Botschaft an die Fremdtrinker.

Bene, i hoi di mid meim Traktor ob

Bulldogtour zur Wiesn: Entschleunigung pur.

Gmiatlicher gähz wirklich ned: Die Angie aus Rosenheim kutschierte ihren Bene (links) und dessen besten Spezl Erich mit diesem Bulldog von anno dazumal zum Herbstfest. Dackeldame Tessa war natürlich auch dabei.

Die hinterher fahrenden Autolenker („koa Oanziger hat gehupt“) hatten auch ihren Spaß, bewunderten Gamsbart, Hund sowie Fahrzeug und nahmen die verkehrstechnische Entschleunigung gelassen. Zumal auf den Traktor weiterhin Verlass ist: „Der springt oiwei no o wia nix“, betonen die Angie und der Bene Frietinger.

WV und Schausteller spendieren Menschen mit Behinderung einen Bilderbuch-Herbstfest-Tag

Wiesn-Grüße von der Stiftung Attl.

Die Zeit der Corona-Einschränkungen hat Menschen mit Behinderung und die Einrichtungen, die sie betreuen, besonders hart getroffen. Umso schöner, dass jetzt wieder etwas mehr geht – und beim Ausflug der Wendelstein-Werkstätten und der Stiftung Attl aufs Rosenheimer Herbstfest ging so manches. Nachdem es für alle ein Lebkuchenherz vom Wirtschaftlichen Verband (WV) gegeben hatte, legten die Wiesn-Ausflügler aus Wasserburg und Raubling an den Fahrgeschäften und Buden ordentlich los.

Für jede und jeden gab es ein Herzerl: die Wendelstein-Werkstätten auf der Wiesn.

Und weil fahren, werfen und Lose ziehen nicht nur aufregend ist, sondern auch hungrig und durstig macht, rundete eine schmackhafte Brotzeit einen perfekten Wiesntag ab. Die Brotzeiten spendierte der WV, die Freifahrten die Schausteller.

Damit wollen sie gerade beim Wiesn-Neustart den familiären und verbindenden Charakter des Herbstfestes unterstreichen. „Schneller, höher, weiter“ hat zweifelsohne seinen Reiz, aber vielmehr gilt weiterhin: Dabei sein alles! Die Wendelstein-Werkstätten Raubling kamen mit 130 Menschen, die Stiftung Attl mit einer 20-köpfigen Gruppe.

Gratis-Mass für Gipfel-Freunde

„Gipfelmassig“ sparen im Auer: Festwirt Werner Heinrichsberger mit Lea Meyer und Alois Niederthanner.

Geld ausgeben ist einfach auf dem Herbstfest. Sparen weniger, aber auch das geht. Etwa bei Lea Meyer und Alois Niederthanner am Info-Stand in der Auerbräu-Festhalle. Dort gibt es das Spar-Ticket „Gipfel-hoch4-plus“ für vier Berg- und zwei Thermenerlebnisse mit 40 Prozent Rabatt – und dazu noch eine Gratis-Mass Auer Festmärzen dazu, was Festwirt Werner Heinrichsberger hier bildlich in Szene setzt. Die Tickets sind übertragbar und kosten 79 Euro.

Bislang erschienene Streiflichter der Wiesn 2022

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