Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUSTAUSCH IM STADTTEIL

Die erste digitale Stadtteilversammlung in Happing kommt besser an als erwartet

Bleiben trotz Pandemie in Kontakt: Die Teilnehmer der Stadtteilversammlung Happing besprachen ihre Anliegen erstmals in deiner Videokonferenz.
+
Bleiben trotz Pandemie in Kontakt: Die Teilnehmer der Stadtteilversammlung Happing besprachen ihre Anliegen erstmals in deiner Videokonferenz.

In den Stadtteilen der Sozialen Stadt Rosenheim finden normalerweise regelmäßig alle sechs bis acht Wochen Stadtteilversammlungen statt. 2020 konnten die meisten Versammlungen coronabedingt nicht stattfinden, also fanden die Beteiligten nun eine Alternative.

Rosenheim – Die Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement (KBE) und die Soziale Stadt Rosenheim organisierten nun erstmalig eine digitale Stadtteilversammlung in Form einer Videokonferenz. Bei den Versammlungen treffen sich Bürger, um Stadtteilthemen zu diskutieren und über den jährlich zur Verfügung stehenden Bürgerfonds zu bestimmen. Insgesamt stehen pro Sozialraum jährlich 25.000 Euro für Bürgerprojekte zur Verfügung.

Im Vorfeld fragte die KBE nach Anträgen und legte diese zusammen mit der Einladung allen Interessenten vor. Bei der Videokonferenz diskutierten die Teilnehmer und stimmten ab. Zwei Anträge an den Bürgerfonds Happing wurden besprochen: Die Pacht für den Interkulturellen Stadtteilgarten 2021 und das Budget für die Stadtteilzeitung „Rosenheimer Südseiten“. Zusammen mit den Stimmen der Mitglieder der Stadtteilversammlung, die schon im Vorfeld des Treffens abgegeben wurden, sind beide Projekte bewilligt worden.

Weitere Artikel und Nachrichten aus Rosenheim finden Sie hier.

Einer der Teilnehmer hatte im Vorfeld Bedenken geäußert: „Ich war der Meinung, dass durch ein lediglich digitales Treffen die Versammlung sehr steril werden könnte. Trotzdem habe ich mich angemeldet,“ so Heinz Krauth. Nach der Premiere waren seine Befürchtungen zerstreut. Alle Teilnehmer hielten beim Sprechen und Zuhören Disziplin und die Themen wurden zügig abgearbeitet.

Die digitale Stadtteilversammlung ermöglicht auch in der Pandemiezeit den Austausch im Stadtteil; viel lieber aber wäre den Bürgern wieder ein „echtes“ Treffen im Bürgerhaus oder im Stadtteilgarten. (re)

Mehr zum Thema

Kommentare