Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


MEINUNG

Hannelore Maurers „Zwischen Himmel und Erde“: Pfingstliche Aufbrüche

Hannelore Maurer
+
Hannelore Maurer
  • unserer Kolumnistin Hannelore Maurer
    Vonunserer Kolumnistin Hannelore Maurer
    schließen

Die Rosenheimer Gemeindereferentin Hannelore Maurer (52) ist Autorin von vier Büchern und spricht im Radio für die Sendung „Auf ein Wort“ auf Bayern 1 und Bayern 3. Für die OVB-Leser schreibt sie die wöchentliche Kolumne „Zwischen Himmel und Erde“, in der sie gute Gedanken mit auf den Weg gibt.

Kolumne – Die Pfingstferien und die ersehnten Lockerungen laden jetzt zum Aufbrechen ein. Nach dem Jahr, das hinter uns liegt, ist das vielleicht eine gute Gelegenheit, im Urlaub manches wieder neu zu sehen.

Bei der Fahrt über Land stehen auch viele Kirchen dafür offen. Weil wir Menschen eben unterschiedlich empfinden, spricht mich persönlich nicht jede gleichermaßen an. Es gibt schlichte Kirchen, in denen ich lange nur still dasitzen und dabei tiefes inneres Glück empfinden kann, aber auch solche, in denen mir emotional einfach nicht warm wird.

Lesen Sie auch: Hannelore Maurers „Zwischen Himmel und Erde“ – Die gute Nachricht

Dann muss ich an die Theologin Dorothee Sölle denken, die in einem Brief an ihre Kinder schreibt: „Eines von euch, ich glaube es war Caroline, hat mal beim Besuch in einer scheußlichen Kirche, in der wir euch bei Reisen schleppten, trocken gesagt: ,Ist kein Gott drin.‘ Genau das soll in eurem Leben nicht so sein, es soll ,Gott drin sein‘, am Meer und in den Wolken, in der Kerze, in der Musik und natürlich in der Liebe.“

In diesen Zeilen ist für mich so vieles gesagt: Gott bleibt für uns der Unfassbare und der Unverfügbare. Er begegnet uns nicht nur an besonderen Orten, die wir liebevoll gestalten und sorgsam hüten. Er zeigt sich auch in unserer wunderbaren Schöpfung, die uns deswegen heilig sein muss, in jeder Kreatur und in jeder Begegnung mit einem anderen Menschen.

Lesen Sie auch: Frauen in der Katholischen Kirche: Rosenheimer Pastoralreferentin wünscht sich mehr Verantwortung

So lässt sich das Pfingstfest eben nur sehr begrenzt mit dem Bild einer Taube erklären, sondern eher mit dem Sturm, der unser ganzes Leben erfassen und erneuern will. Eben genau, damit Gott in unserem Leben „drin“ ist.

Schreiben Sie der Autorin:

hannelore.maurer@ovb.net

Kommentare