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MEINUNG

Hannelore Maurers „Zwischen Himmel und Erde“: Zeit für den „Leicht-Sinn“

Hannelore Maurer
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Hannelore Maurer

Die Rosenheimer Gemeindereferentin Hannelore Maurer (52) ist Autorin von vier Büchern und spricht im Radio für die Sendung „Auf ein Wort“ auf Bayern 1 und Bayern 3. Für die OVB-Leser schreibt sie die wöchentliche Kolumne „Zwischen Himmel und Erde“, in der sie gute Gedanken mit auf den Weg gibt.

Kolumne– „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!“ Vermutlich kennt jeder diesen Spruch. Und es gibt tatsächlich Situationen, in denen es geradezu fahrlässig wäre, unsere Sicherheit und Gesundheit, aber auch unsere Freundschaften und Beziehungen aufs Spiel zu setzen.

Leichtsinn ist etwas durchweg Negatives. Aber ehrlich gesagt, das Gegenteil davon, der „Schwersinn“, ist es für mich auch. Wenn ich immer alles zu schwer nehme und hinterfrage, macht das viele Grübeln mein Leben nicht einfacher.

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In dem Lied „Leichtsinn“ von Tim Benzko heißt es: „Die Last auf deinen Schultern ist Gepäck, das du hier nicht brauchst und wenn dir niemand beim Tragen hilft, pack die Steine einfach wieder aus.“ Ganz so einfach ist das sicher nicht, denn es gibt Lasten, die uns manchmal ungefragt aufgeladen werden und die wir ein Stück unseres Weges tragen müssen.

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„Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken“. Dieser Satz von Jesus aus der Bibel berührt bei mir dann immer einen ganz tiefen Punkt. Mir wird zumindest für mich selbst klar: Wenn ich mein Leben in Gott einwurzeln kann, geht die Richtung aus der Enge in die Weite. Es ist kein Weg mit noch mehr Lasten, sondern einer, der frei machen möchte. Er führt vom Leichtsinn nicht zum Schwersinn, sondern zum „Tief-Sinn“. Genau da will ich hin.

Die Ferien und der Urlaub sind für uns alle eine gute Zeit, um neue Klarheit zu finden und manchen schweren „Lebensrucksack“ abzulegen, den man nicht mehr tragen möchte und vielleicht auch gar nicht mehr tragen muss.

Schreiben Sieder Autorin: hannelore.maurer@ovb.net

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