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Meinung

Hannelore Maurers „Zwischen Himmel und Erde“: Der Baum der Erkenntnis

Hannelore Maurer
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Hannelore Maurer

Die Rosenheimer Gemeindereferentin Hannelore Maurer (53) ist Autorin von vier Büchern und spricht im Radio für die Sendung „Auf ein Wort“ auf Bayern 1 und Bayern 3. Für die OVB-Leser schreibt sie die wöchentliche Kolumne „Zwischen Himmel und Erde“, in der sie den Lesern gute Gedanken mit auf den Weg gibt.

Kolumne– Bilder von großen Feuern gehen um die Welt. Zu sehen sind darauf nicht nur flächendeckene Waldbrände, an die wir uns in erschreckender Weise gewöhnt haben. An der Grenze nach Finnland sind jetzt dazu riesige Flammen weithin sichtbar, die Ungutes erahnen lassen: Der Kreml soll dort nahe der Gaspipeline „Nordstream 1“ Millionen von Kubikmeter Gas abfackeln, die eigentlich für den Export nach Deutschland bestimmt waren.

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Klar, wir alle kennen die Gründe und wissen, warum das so ist. Beim Verschluss der Förderbohrungen kann der Hebel nicht einfach umgelegt werden und so werden täglich bei der Abfackelung 9000 Tonnen CO2 freigesetzt. Zudem muss bei uns die fehlende Energie durch andere Quellen ersetzt werden.

Experten warnen vor einer zusätzlichen Umweltkatastrophe und mich beschleicht ständig der Gedanke, dass man dafür gar kein „Experte“ sein muss. Hier reicht eigentlich der gesunde Menschenverstand. Trotzdem sehen wir, dass wir mit diesem allein so viele unsägliche Probleme auf dieser Welt nicht lösen können.

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Die biblische Erzählung vom Paradies, aus dem sich die Menschheit selbst hinauskatapultiert, wird von der aufgeklärten Gesellschaft oft als Märchen belächelt: Adam und Eva, die „alles“ haben, überspannen den Bogen mit der Frucht von einem Baum, der nicht für sie bestimmt ist.

In Bildern wird eine Wahrheit erzählt, die immer aktuell und sehr einfach ist. Und doch so kompliziert. Unsere menschliche Intelligenz bringt wirklich Großes hervor, aber wenn wir allein darauf setzen, sind wir vielleicht doch auf dem Holzweg.

Schreiben Sieder Autorin: hannelore.maurer@ovb.net

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