Gute Nachricht für alle Radlfahrer: 300 zusätzliche Fahrradständer für Rosenheim

Rad an Rad: In Rosenheim gibt es zu wenig Stellplätze. Das soll sich jetzt ändern. dpa
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Rad an Rad: In Rosenheim gibt es zu wenig Stellplätze. Das soll sich jetzt ändern. dpa

Volle Fahrradständer und zu wenig Stellplätze: Wer in Rosenheim sein Rad diebstahlsicher anketten möchte, braucht viel Geduld bei der Parkplatzsuche. Bis jetzt.

Rosenheim– Denn im Stadtgebiet sollen 300 weitere Fahrradständer aufgestellt werden. Das haben die Stadträte im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig beschlossen. Wo genau diese stehen sollen, ist offen. Neu ist die Problematik nicht. Bereit im April 2019 hatte die CSU-Stadtratsfraktion Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) aufgefordert, 300 zusätzliche Fahrradständer bereitzustellen. Mit Erfolg. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen. Die Verwaltung nahm sich der Sache an, montierte und beschaffte bisher rund 50 Fahrradständer.

Wichtiger Schritt

Ein wichtiger Schritt, trotzdem fehle es nach wie vor an Abstellmöglichkeiten. „Wir haben großen Nachholbedarf in Sachen Fahrradparkplätzen“, sagte Stadtrat und Oberbürgermeisterkandidat Robert Metzger (SPD) im Ausschuss. Zustimmung gab es von Herbert Borrmann (CSU) und Stadtrat und Oberbürgermeisterkandidat Franz Opperer (Grüne). Letzterer ging sogar einen Schritt weiter, machte darauf aufmerksam, dass etliche Radlständer „an verkehrter Stelle“ stünden.

Viele Fahrradständer an verkehrter Stelle

So gebe es Fahrradständer, die immer leer stünden, während andere komplett überfüllt – oder gar nicht erst vorhanden seien. „An öffentlichen Spielplätzen gibt es so gut wie keine Radlständer“, sagte Opperer. Auch an der Herzog-Otto-Straße, am Salzstadl und an der Gillitzerstraße gebe es großen Bedarf.

Kosten liegen bei rund 30 000 Euro

Um die Situation für Radlfahrer in Rosenheim zu verbessern, sollen jetzt noch einmal 300 Fahrradständer aufgestellt werden. Insgesamt sind es also 600, 50 davon stehen bereis. Die Kosten für Beschaffung und Montage liegen bei rund 30 000 Euro, meldet die Stadt. Zudem solle überprüft werden, ob die Fahrradständer, die momentan noch am Südtiroler Platz genutzt werden, in der Stadt untergebracht werden können. Dort soll bis Juni 2020 ein Fahrradparkhaus entstehen, das Platz für rund 900 Fahrräder bietet. hei

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