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Mehrere Bürger schlagen Alarm

Gibt es am Bahnhof in Rosenheim eine Rattenplage? Was die Stadt dazu sagt

Gleich sechs Ratten hat eine Happingerin bei ihrem Besuch am Bahnhof gesehen.
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Gleich sechs Ratten hat eine Happingerin bei ihrem Besuch am Bahnhof gesehen (Symbolbild).
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Gerüchte von einer Rattenplage in Rosenheim haben in der Stadt die Runde gemacht. Gleich mehrere Bürger gaben an, größere Tiere am Bahnhof gesehen zu haben. Jetzt äußert sich die Stadt – und gibt Tipps, was gegen die Nager getan werden kann.

Rosenheim - So richtig fassen kann es Gieselinde Golz immer noch nicht. „Das macht einfach keinen guten Eindruck“, sagt die Happingerin. Der Grund für ihren Unmut: Als sie am vergangenen Freitag, gegen 17 Uhr, am Bahnhof auf ihren Bus gewartet hat, habe sie gleich sechs Ratten beim Hin- und Herlaufen beobachten können. Die ersten Nager seien ihr in der Nähe des Fahrradparkhauses aufgefallen, weitere direkt an der Baustelle.

Viele Bürger mit ähnlicher Beobachtung

Es sind Beobachtungen, die nicht neu sind. Bereits vor einigen Wochen hat sich eine Leserin an unsere Zeitung gewandt, weil ihr gleich mehrere Ratten am Bahnhof aufgefallen sind. Gibt es in Rosenheim also tatsächlich eine Nagerplage?

Keine Meldungen bei Stadt eingegangen

Die Stadt zumindest scheint davon nichts zu wissen. „Entsprechende Meldungen sind bisher nicht eingegangen“, teilt Pressesprecher Christian Schwalm auf OVB-Anfrage mit und weiter: „Das Ordnungsamt wird die Situation beobachten und bei entsprechenden Feststellungen tätig werden.“

Zweiseitiger Informationsbroschüre

Informationen zum Umgang, der Bekämpfung und der Vermeidung von Rattenbefall hat die Stadt Rosenheim auf einem zweiseitigen Flyer zusammengefasst. Darin heißt es unter anderem, dass die Stadt auf öffentlichen Flächen, wie Grünanlagen, regelmäßig intensive Rattenbekämpfungsmaßnahmen durchführt. Auch das Kanalnetz werde gespült und bei Bedarf mit Rattenködern ausgelegt.

Grundstückseigentümer für Privatflächen verantwortlich

„Um die Ratten auf öffentlichen Flächen kümmert sich die Stadt selbst, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma. In der Regel durch Auslegung von Ködern“, sagt Schwalm. Für die Bekämpfung von Ratten auf Privatgrundstücken seien die jeweiligen Grundstückseigentümer zuständig.

„Im Regelfall sollte eine Fachfirma beauftragt werden“, so Schwalm. Kontakte hierzu gebe es im Ordnungsamt der Stadt. An dieses sollten sich die Bürger auch bei vermehrten Rattensichtungen wenden.

Keine Speisereste die Toilette runterspülen

Um zu verhindern, dass sich die Nager in der Stadt ansiedeln, rät die Verwaltung zu einigen vorbeugenden Maßnahmen. So wird unter anderem davon abgeraten, Lebensmittel- und Speisereste im Spülbecken oder in der Toilette zu entsorgen. „Die Kanalisation ist für Ratten der ideale Lebensraum“, heißt es in der Informationsbroschüre der Stadt. Werden Essensreste in Toiletten geworfen, gelangen diese in den Schmutzwasserkanal und seien dort für Ratten ein „gefundenes Fressen“. Ähnliches gelte für Essensreste, die in die Straßenabläufe geschüttet werden.

Haustierfutter gut verschließen

Des Weiteren sollten Haustierfutter-Vorräte laut Stadt nur in fest verschließbaren Behältern aufbewahrt werden und lediglich geschlossene Komposter verwendet werden.

Weitere Informationen

Hinweise zu vermehrten Rattensichtungen auf öffentlichen Flächen in der Stadt nimmt das Ordnungsamt unter Telefon 08031/3651353 entgegen.

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