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PROJEKT „SMART CITIES - SMART REGIONS“

Für mehr Fördergeld: Rosenheim will in Sachen Digitalisierung einen Gang höher schalten

Ausbau digitaler Lösungen: Von der Teilnahme am Modellprojekt „Smart Cities – Smart Regions“ verspricht sich die Stadt Rosenheim auch mehr Geld vom Land für den Städtebau.
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Ausbau digitaler Lösungen: Von der Teilnahme am Modellprojekt „Smart Cities – Smart Regions“ verspricht sich die Stadt Rosenheim auch mehr Geld vom Land für den Städtebau.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Mit der Teilnahme am Modellprojekt „Smart Cities - Smart Regions“ plant die Stadt Rosenheim als eine von zwölf Kommunen, in Sachen Städtebau und Verkehrsplanung künftig mehr auf Digitalisierung zu setzen. Davon verspricht sich die Stadt in Zukunft auch mehr Fördermittel vom Freistaat.

Rosenheim – Als eine von zwölf bayerischen Kommunen nimmt Rosenheim am Modellprojekt „Smart Cities – Smart Regions“ teil. Das Programm des Bayerischen Verkehrsministeriums soll ausloten, inwiefern man die Digitalisierung im Bereich Städtebau und Mobilität voranbringen kann. 120 000 Euro hatten Rosenheims Stadträte bislang für das Vorhaben eingeplant, zur jüngsten Sitzung des Gremiums stockten sie diesen Betrag um 74 000 Euro auf 194 000 Euro auf. Grund hierfür: Am Anfang des Projektes steht ein Entwicklungskonzept, das ein externer Dienstleister erstellen soll. Die Ausschreibung dieser Leistung durch die Stadt ergab eine Angebotsspanne zwischen rund 194 000 Euro und rund 257 000 Euro.

Angelegt auf 18 Monate

Am Ende verspricht sich Rosenheim von der Teilnahme an Smart Cities Smart Regions“ vor allem weitere Fördergelder für den Städtebau. Hier stelle der Freistaat Mittel mit einem Förderanteil bis zu 60 Prozent in Aussicht.

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Dabei bleiben die Ziele des Programms einigermaßen diffus: Man wolle „eine integrierte und städtebauliche Aspekte umfassende Digitalisierungsstrategie in Form eines integrierten digitalen Entwicklungskonzepts“ entwickeln, heißt es aus dem Rathaus auf Anfrage.

Städtische und private Teilnehmer

Innerhalb der geplanten rund 18-monatigen Bearbeitungszeit wollen sich die Projektbeteiligten also mit Fragen zur Digitalisierung in den Bereichen Städtebau und Mobilität beschäftigen. An der Spitze koordiniert das Stadtplanungsamt die Arbeiten. Beteiligt sind zudem die städtische EDV, die Rosenheimer Wirtschaftsförderung, das Gründerzentrum Stellwerk 18 und der kommunale Telefonanbieter Komro.

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Wissenschaftlich begleiten soll das Vorhaben ein Netzwerk aus den Teilnehmerkommunen, auch Bayerns Verkehrsministerium will einen Blick auf dessen Verlauf haben. Am Ende soll eine Digitalisierungsstrategie stehen mit „innovativen Lösungsansätzen“, aus denen schließlich einzelne Projekte erwachsen sollen. Konkret will Rosenheim zunächst eine „digitale Netzwerkplattform“ schaffen. Diese soll als Grundlage für verschiedene Aufgabenbereiche dienen.

Allgemein zugängliche Datenplattform

Neben der Stadtentwicklung in Rosenheim und den umliegenden Stadt- und Landgemeinden plant die Stadt mit dem Rosenheimer Sanierungsgebiet Altstadt Ost als „Referenzgebiet“, in dem Eigentümer bei der Sanierung ihrer Gebäude dort unterstützt werden. Ebenso will Rosenheim seine Projektteilnahme nutzen, um eine allgemein zugängliche Datenplattform zu entwickeln, genannt: „Rosenheimer Open Data Space“. Zudem plant die Stadt auch, die Infrastruktur ihres Datennetzes erweitern.

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