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KINDERGARTEN HEILIG BLUT AUSGEZEICHNET

„Freunde“ fördert Lebenskompetenz

Bejubeltwurde die Auszeichnung für den Kindergarten Heilig Blut, erst recht aber die Übergabe von drei Plüschtieren durch Stiftungsrat Klaus Michael Koch (Zweiter von links). Isolde Jasny hält die Urkunde in den Händen. Ganz links Heribert Holzinger, zuständig für die Freunde-Programmleitung. Schlecker

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar aus Helme Heines Kinderbuch „Mullewapp“ stehen Pate für das pädagogische Programm „Starke Kinder – gute Freunde“. Der katholische Kindergarten Heilig Blut setzt dieses Programm seit 20 Jahren erfolgreich um. Dafür wurde er jetzt von der Stiftung „Freunde“ und der AOK Bayern ausgezeichnet.

Rosenheim– Das Präventionsprogramm „Freunde“ hat zum Ziel, Kinder schon früh in ihrer Entwicklung zu stärken und Lebenskompetenzen zu vermitteln. Ins Leben gerufen wurde es vor 20 Jahren von 64 Rotary-Clubs in Bayern, um schon im Vorschulalter Sucht- und Gewaltentstehung vorzubeugen.

Mittlerweile erreicht die Stiftung in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Österreich jährlich mehr als 60 000 Kinder bis zu sechs Jahren. Rund 6500 Erzieher wurden in Seminaren bereits geschult. Sie geben ihr Wissen und ihre Erfahrung als Multiplikatoren an ihre Kollegen weiter. Fachlich und organisatorisch eingebettet ist die Stiftung in die Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern. „Vor allem geht es bei dem Programm darum, dass die Kinder ihre eigenen Gefühle wahrnehmen und auch mit negativen Gefühlen wie Wut und Traurigkeit umgehen können“, erklärt Heribert Holzinger, Programmleiter der Stiftung Freunde. Außerdem sollen die Kinder lernen, sich in ihre Mitmenschen einzufühlen und bei Problemen statt mit Gewalt auf Kommunikation zu setzen. Der Kindergarten Heilig Blut war von Anfang an mit dabei. „Dieses Programm passt einfach gut zu unserem Haus. Darum werden wir es sicherlich auch in Zukunft beibehalten“, sagte Leiterin Isolde Jasny bei der Auszeichnung, an der neben Vertretern der Stiftung „Freunde“ auch die Krankenkasse AOK mit Direktor Gerhard Schöndorfer vertreten war. Die AOK fördert bis 2019 bayernweit über 200 Freunde-Seminare finanziell. Wie wichtig diese Unterstützung ist, betonte Klaus Wiesner, stellvertretender Vorstand der Stiftung Freunde. „Bei unserem Programm sieht man lauter fröhliche Kinder. Aber mit fröhlichen Kindern lassen sich nicht so leicht Spenden sammeln“, sagte er. Die Wirksamkeit des Projekts „Freunde“ sei erst einmal unsichtbar: „Den Erfolg sieht man nicht sofort, sondern erst in der Zukunft“.

Die Kinder freuten sich bei der Feierstunde besonders über den Besuch von AOK-Maskottchen „Jolinchen“. Mit ihm zusammen zeigten sie den Gästen einen kleinen Tanz. Danach wurde die Urkunde an Isolde Jasny übergeben und, was die Kinder wohl noch mehr freute, auch die drei Freunde Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar als Plüschtiere zum Knuddeln.

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