Entscheidende Bauphase am Parkhaus P9 an der Schönfeldstraße hat begonnen

Fassade folgt Farbpalette der Natur

Mit seiner besonderen Architektur und der durch bunte Platten erzielten Optik soll das Parkhaus P9 neben dem Landesgartenschaugelände zum entscheidenden Mosaikstein für die städtebauliche Entwicklung in der Altstadt-Ost werden. Foto re

Rosenheim - Jetzt wird es spannend. Der Neubau des Parkhauses P9 an der Schönfeldstraße hat das städtebaulich wichtigste Stadium erreicht: die Gestaltung der Fassade. Diese soll mit farbigen Platten außergewöhnliche optische Akzente in der Altstadt-Ost setzen.

Die Fassade des neuen Parkhauses zollt der Landschaft auf dem angrenzenden Landesgartenschaugelände Tribut. Zwölf verschiedene Töne sollen nach der Farbpalette der Natur angeordnet werden. So wie hier im Jahresverlauf die Farben des Frühlings in die Leuchtkräfte der Sommerblüten und die erdigen Farben des Herbstes übergehen, geben auch die Fassadenplatten des Neubaus den Ton nach den Gesetzen der Natur an.

Diese besondere Optik will die architektonischen Ansprüche im Quartier in direkter Nähe zur historischen Altstadt mit einer hohen Funktionalität vereinen, denn die Anforderungen an den Schallschutz in der Nähe des Klinikums waren außergewöhnlich hoch.

Deshalb muss die Fassade nahezu vollständig geschlossen werden. Mit den unterschiedlich angeordneten farbigen Platten, die auf einer schallgedämmtem Unterkonstruktion montiert werden und die dem Kurvenverlauf auf dem Grundstück an der Schönfeldstraße folgen, wird diese Massivität durchbrochen. "Das Funktionsgebäude, das 518 Stellplätze auf vier beziehungsweise fünf versetzten Parkebenen schafft, wird sich durch die Fassadengestaltung zu einem echten Blickfang entwickeln", zeigen sich Bauverwaltung und GRWS, auf deren Grundstück das Haus steht, optimistisch. Das neue Parkhaus stelle einen entscheidenden Mosaikstein im Quartier Altstadt-Ost dar. "Nicht nur aufgrund der besonderen Architektur, sondern auch weil ohne ausreichend Parkmöglichkeiten die umfangreichen städtebaulichen Entwicklungen und damit einhergehenden Aufwertungen nicht möglich wären", unterstreicht GRWS- Projektleiter Joachim Seethaler die Bedeutung des Bauvorhabens. Trotz der zeitweise ungünstigen Witterungsbedingungen sei man terminlich genau im Plan, so dass die Fertigstellung im November gesichert ist, ist Seethaler zuversichtlich. re

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