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Trendig ist ausgefallene, weihnachtliche Deko - Modische Christbaumkugeln lassen sich gut verkaufen

Essiggurken am Christbaum

Essiggurke aus Glas: Sie erfüllt am Weihnachtsbaum sogar eine Funktion.  Foto Schlecker
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Essiggurke aus Glas: Sie erfüllt am Weihnachtsbaum sogar eine Funktion. Foto Schlecker

Rosenheim - Mode macht auch vor dem Christbaumschmuck nicht Halt. Die Farbe Lila ist in Sachen Bekleidung derzeit unwahrscheinlich angesagt und passend dazu werden wohl auch viele Weihnachtsbäume geschmückt. Auf jeden Fall lassen sich lila Christbaumkugeln heuer besonders gut verkaufen. Angesagt sind aber auch ganz ausgefallene Deko-Ideen, wie etwa die Essiggurke aus Glas. Sie erfüllt am Christbaum sogar eine ganz besondere Aufgabe.

Neben der Trendfarbe Lila setzen viele bei der weihnachtlichen Dekoration nach wie vor auch auf traditionelle Elemente. "Gold und Rot sind seit jeher beliebte Farben", weiß Sabine Bürger von der Firma Krebs, die auch heuer mit ihrem Christbaumkugel-Stand auf dem Christkindlmarkt vertreten ist. Das diesjährige Motto laute "Russische Weihnacht". Dementsprechend ähneln einige Christbaumkugeln eher russischen Fabergé-Eiern oder erinnern an "Matroschka", die russische Stapelpuppe.

Besonders ungewöhnlich erscheint 2009 die Essiggurke aus Glas. "Die lässt sich aber auch in unserer Region von Jahr zu Jahr besser verkaufen", erklärt Bürger und da stimmt ihr Karin Adlhoch völlig zu. Sie betreibt den Stand "Verrückte Welt aus Glas" und verkauft ebenfalls aus Glas geblasene Essiggurken in verschiedenen Größen. "In einigen Orten sind die schon der große Renner. Doch auch bei uns finden sie immer mehr Abnehmer", sagt die Fachfrau.

Mit diesem ungewöhnlichen Baumschmuck verbinde sich eine alte Tradition. Entstanden sei diese im Erzgebirge bei den Glasbläsern. Besonders großer Beliebtheit erfreue sie sich heutzutage in Amerika. Nun "schwappt die Gurke aber wieder zu uns."

Bonus für den schnellsten Finder

Die Bedeutung: Wer die gläserner Gurke zuerst im Christbaum entdeckt, darf das erste Geschenk auspacken oder bekommt sogar im nächsten Jahr ein Zusatzgeschenk. "Das freut besonders die Kinder", weiß Adlhoch, und um bei dem Spiel alle Altersgruppen zu fordern, gäbe es die Gurke eben in so vielen unterschiedlichen Größen - je kleiner, desto schwerer zu finden.

Verkaufen lassen sich an Adlhochs Stand aber auch alle anderen außergewöhnlichen Glaskreationen. So etwa das kleine gläserne Dirndlkleid oder für Hundefreunde der Mops aus Glas.

Viele Formen habe man aber schon vor 100 Jahren gekannt: "Fische, Eulen, Obst oder Musikinstrumente hingen schon bei unseren Urgroßeltern am Weihnachtsbaum."

Rückbesinnung auf Tradition verspürt man auch bei der Weihnachtsabteilung des Kaufhauses Karstadt. "Strohsterne und Deko-Elemente in Form von Zapfen und Nüssen sind beliebt. Auch Lametta wird wieder gekauft", weiß Susann Bartel. Gefallen würden die Kunden aber auch an den Neuheiten finden, so wie etwa einem singenden Elch.

Von der Wirtschaftskrise spürt man beim Absatz der weihnachtlichen Dekorationsartikel nichts, da sind sich die Verkäufer einig.

Dafür verzögerte sich die weihnachtliche Vorfreude durch das für diese Jahreszeit viel zu milde Wetter in den vergangenen Wochen. "Im November konnten die Leute ja noch teilweise im Biergarten sitzen. Da denkt man natürlich nicht gerne an Weihnachten", meint dazu Guido Stöckmann vom "House of Christmas". Jetzt sei das "Weihnachtsfieber" aber voll ausgebrochen, der Ansturm groß und damit falle das Weihnachtsgeschäft voraussichtlich nicht schlechter aus als im vergangenen Jahr.

Besonders gut lassen sich derzeit im "House of Christmas" LED-Lichterketten verkaufen. Außerdem spiele auch das Thema "Weihnachten in Wald" mit Figuren in Form von Tieren und Zapfen eine wichtige Rolle. wu

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