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Leserforum

Es ist ein Armutszeugnis!

Zum Bericht „Diakonie zieht sich aus Pflege zurück“, erschienen im Lokalteil:

„Erschüttert. Traurig. Überrascht.“ So beschreiben die Mitarbeiter der Diakonischen Dienste die Situation, dass der Pflegedienst schließt. Ich füge hinzu: Es ist ein Armutszeugnis!

Einer der beiden größten Wohlfahrtsverbände die Diakonie entzieht sich seinem Auftrag. Nur so kann ich es nennen. Wer sitzt inzwischen in den Vorstandsgremien und bestimmt über die Gelder? Betriebswirte, die sich auf die Fahne geschrieben haben, schwarze Zahlen zu schreiben? Ich hoffe, ich irre mich, und es sind andere erklärbare Gründe … Denn es ist in der momentanen schwierigen Situation fast für keinen ambulanten Pflegedienst möglich.

Und wieso schaffen es private Pflegedienste? Auch sie bekommen nicht mehr Geld für ihre Leistungen von der Krankenkasse. Auch sie haben die gestiegenen Personal- und Unterhaltskosten. Gerade die Diakonie verfügt doch über ein größeres und breitgestreutes Budget. Sie bekommen Spenden, und die Diakonischen Dienste verfügen über die Helmut-und-Gisela-Hartlieb-Stiftung. Frau Hartlieb wurde jahrelang von der Diakonie (jetzt Diakonische Dienste) versorgt. Nach ihrem Tod hat sie viel Geld hinterlassen, damit die ambulante Pflege weiterhin im Sinn des christlichen Menschenbildes bestehen kann. Die Stiftungsgelder sind ausschließlich zur Betreuung von alten, kranken und Menschen mit Behinderung gedacht.

Ich kann Astrid Brooks aus vollem Herzen zustimmen. Es ist ein schöner Beruf! Wir an der Basis in der Gemeindekrankenpflege geben unser Bestes! Auch unter Zeitdruck. Wenn man – wie ich auch – jahrzehntelang in der Pflege arbeitet, spürt man die Veränderungen. Die sind nicht positiv…

Karin Stocker

Rosenheim

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