Was zu tun ist, wenn Sie einen der jungen Rosenheimer Stadtfalken auf dem Boden finden

Diese beiden Jungfalken sollen bald den ersten Ausflug wagen. Bjoern Clauss

Rosenheim – Es ist wieder so weit: Die jungen Wanderfalken wagen sich in die Luft, sagt Erwin Heigl, der Mitinitiator des Projektes „Rosenheimer Stadtfalken“.

Dabei bestehe das Risiko, dass der Nachwuchs bei den Flugversuchen am Boden landet und von den Eltern nicht mehr versorgt werden kann.

Deshalb bittet Heigl um die Mithilfe der Bevölkerung. „Falls jemand einen Jungfalken am Boden im Turmbereich der St.-Nikolaus-Kirche entdecken sollte, soll er mich bitte kontaktieren“, sagt er. Er ist unter Telefon 01 76/65 05 95 23 erreichbar. Heigl könne den Jungvogel anschließend „fachgerecht versorgen und nach einigen Tagen Flugtraining wieder in den Turm zurücksetzen“, teilt er in einer Pressemitteilung mit. Auch wenn ein Jungfalke kurz in Menschenhand ist, werde er problemlos von den Eltern weiterversorgt, teilt Heigl mit. Der Falke müsse nur in der Lage sein, vom Boden auf die Dächer zu fliegen. Mit Sitzplatz am Kreuz vom Kirchenschiff beobachtet die Falkenmutter zurzeit genau, was die Jungfalken so treiben. Im vergangenen Jahr haben Toni Sket und Anton Heindl einen Jungfalken neben dem Wirtshaus „Zum Johann Auer“ entdeckt. Dieser konnte nach zwei Tagen wieder problemlos in den Turm zurückgesetzt werden, heißt es.

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