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Leserforum

Energie: Grüne nicht Teil der Lösung, sondern des Problems

Zum Bericht „Geht uns das Gas aus, Herr Brühl?“, erschienen im Lokalteil:

Rosenheim ist laut Interview mit dem Stadtwerke-Chef Dr. Brühl noch in einer erträglichen Situation. Das Gasproblem in Deutschland ist jedoch hausgemacht. Erst mal hat die vergangene Bundesregierung sowie die Länder unter Beifall der Grünen alles getan, um eine Steigerung der Förderung von Erdgas in Deutschland zu verhindern. Wir haben sehr hohe Reserven im deutschen Bereich der Nordsee, wie auch Holland, das sein Gas hingegen fördert. Zudem könnten wir auch hier in Bayern und in Niedersachsen Gas fördern. Leider wurde die Fracking-Technologie von Grünen und Umweltschützern dämonisiert, und die Landesregierungen sind eingeknickt. Es gab ja das billige Gas aus Russland.

Jetzt, wo das Gas knapp wird, hat die neue Bundesregierung wohl kein Problem mehr, verflüssigtes US-Frackinggas zu importieren. Wo ist jetzt eigentlich der ökologische Unterschied? Zwölf Prozent unseres Gasbedarfs wird inzwischen verstromt, weil wir permanent Kernkraftwerke abgeschaltet haben, und die Grünen weigern sich, die noch laufenden letzten drei weiter zu betreiben. Das wird unseren Gasbedarf noch weiter steigern, weil sie ja auch nicht bereit sind, Kohlekraftwerke weiter zu betreiben.

Wer ernstlich glaubt, mit erneuerbaren Energien unser Gasproblem zu lösen, stellt seine Ideologie vor die Physik. Am Gesamt-Primärenergieverbrauch hat Solar gerade mal einen Anteil von 3,4 Prozent und Wind 8,2 Prozent. Wer glaubt, diese Anteile in wenigen Jahren verfünffachen zu können, ist mehr als naiv. Wenn wir weitere 100 Milliarden Euro ausgeben, wie Herr Habeck das möchte, wird dies unser Energieproblem nicht lösen, sondern nur weiteres Geld verbrennen. Auf die Energiepreise wird man es nicht nochmals umlegen können, die sind im Weltmaßstab schon auf einem Spitzenwert. Die Grünen sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

Herbert Sax

Großkarolinenfeld

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