Nach vielen Jahren Verhandlungen und Frust erster Spatenstich für SVW-Sportgelände

Endlich, endlich, endlich...

Endlich der erste Spatenstich! An den Spaten (von links): SVW-Fußball-Abteilungsleiter Matthias Rahm, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Zweiter Vorstand Josef Liebl, Vorstand Rüdiger Mauler, Peter Hilgers von der Firma Hilgers-Sportplatzbau und Architekt Robert Haidacher vom Architekturbüro Guggenbichler und Wagenstaller. Foto : Ruprecht
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Endlich der erste Spatenstich! An den Spaten (von links): SVW-Fußball-Abteilungsleiter Matthias Rahm, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Zweiter Vorstand Josef Liebl, Vorstand Rüdiger Mauler, Peter Hilgers von der Firma Hilgers-Sportplatzbau und Architekt Robert Haidacher vom Architekturbüro Guggenbichler und Wagenstaller. Foto : Ruprecht

Rosenheim - "Heute setzten wir den ersten Spatenstich für das neue Gelände des SV Westerndorf St. Peter", begann Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer am Samstagvormittag, "und hier kann man getrost sagen: endlich, endlich, endlich." Für diesen ersten Bauabschnitt, der 2012 fertig werden soll, erfolgte der offizielle Baubeginn an der Römerstraße für ein neues Kunstrasenspielfeld, Parkplätze, eine Stockbahn und ein Gerätelager.

Bis es allerdings soweit war, habe es im Laufe der letzten Jahre vieler guter Nerven bedurft; letztendlich habe die Hoffnung auf eine Verwirklichung über den häufigen Frust gesiegt. SVW-Vorstand Rüdiger Mauler meinte erleichtert, dass aller guten Dinge zum Baubeginn drei seien, der aber jetzt nicht mehr aufzuhalten wäre. "Unsere Bauplanung und -genehmigung könnte man mit Sportdisziplinen vergleichen: Da reicht nicht mal ein Marathonlauf, sondern er glich eher einer Expedition auf einen 8000er-Gipfel, deren Leiterin die Oberbürgermeisterin war", sagte er.

"Und wenn wir dachten, es geht nicht mehr, dann kam Frank Leistner, Leiter des Schul- und Sportamtes, als ,Licht' daher und unterstützte uns so gut wie möglich", zeigte sich Mauler voller Dank.

Auf den Vortag des ersten Advents bezogen, sprach die Oberbürgermeisterin von einem günstigen Spatenstich, da das Licht ein Zeichen der Hoffnung sei. "Die 1,8 Millionen teure Investition sei für die Zukunft der Jugend", sagte sie und griff tatkräftig mit den Vereinsvorständen zum symbolischen Spatenstich. Sie würdigte ausdrücklich dabei auch die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, aus deren Stiftung "Zukunft" 70000 Euro in dieses Projekt fließen. ru

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