Eisstadion: Restlaufzeit verlängert sich - Trotzdem Standortsuche für Neubau

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"Dem Eisstadion droht in absehbarer Zeit keine Schließung", zerstreute Baudezernent Helmut Cybulska im Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss Sorgen, dem Gebäude könnte aufgrund des Sanierungsbedarfs eine Stilllegung drohen.

Bis Ende dieses Jahres will die Stadt eine umfassende Analyse möglicher Kriterien für die Suche nach einem neuen Grundstück vorlegen. In die Standortanalyse sollen auch Vorschläge wie die Baywa-Wiese und der geplante Standort für das Nahversorgungszentrum Nord einfließen. Prüfanträge, die die Stadt zu einer offensiven Suche nach einem Alternativgrundstück aufgefordert hatten, waren von den Freien Wählern/UP, von der SPD sowie von den Republikanern eingegangen. Für das in die Jahre gekommene Eisstadion komme eine Generalsanierung nicht mehr in Frage, bestätigte Cybulska. Ein Neubau sei sinnvoll, müsse jedoch weder kurz- noch mittelfristig in die Tat umgesetzt werden. Das bedeutet, dass sich die Restlaufzeit für das Gebäude, das nicht nur von den Eishockey-Mannschaften der Starbulls, sondern auch von anderen Eissportgruppen intensiv genutzt wird, wohl auf 15 bis 20 Jahre verlängern kann. Notwendig sind dafür Unterhaltsmaßnahmen wie die Erneuerung der Fluchttreppen. Foto : re / Text: duc

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