LESERFORUM

Einzige Lösung: Dreispuriger Ausbau für die Kufsteiner Straße

Zum Bericht „Raser immer noch das Hauptproblem“, erschienen im Lokalteil

Neben dem Anreiz, den breite Straßen zum Rasen geben, hat der bisher geplante vierspurige Ausbau der Kufsteiner Straße weitere Nachteile: Ein durchgezogener Mitteldoppelstreifen ist erforderlich. Er verbietet jegliches Linksabbiegen mit der Folge, dass stadtauswärts keine Tankstelle mehr erreicht werden kann, nicht die Autovermietung, nicht der Biomarkt, nicht die angebundenen Nebenstraßen. Stadteinwärts sind nicht mehr erreichbar: zwei Autohäuser, eine Schreinerei, die Wallbergstraße und linksseitige Grundstückseinfahrten. Auch das Ausfahren aus den genannten Grundstücken/Straßen ist dann nur nach rechts möglich. Die Folge ist zusätzlicher Verkehr, da Wendemöglichkeiten gesucht werden müssen, zum Beispiel in Seitenstraßen. Fußgänger und Radfahrer dürfen die Straße nur an den wenigen Ampeln queren. Die Mangfallbrücke wird zu einer Engstelle ähnlich der Innbrücke. Radfahrstreifen auf der Fahrbahn werden nicht gerne angenommen aufgrund der Nähe zu den PKWs und LKWs. Es entsteht kein Sicherheitsgefühl an solchen Straßen neben den schnell fahrenden Fahrzeugen. Zudem würde die Strecke zu einer hässlichen Stadteinfahrt, weil die Asphaltfläche bis an die Fassaden reicht. Die Lösung muss lauten: dreispuriger Ausbau. In der Mitte können Linksabbiegerspuren angelegt werden, wo sie erforderlich sind. Es können an einigen Stellen Querungsinseln für Fußgänger angelegt werden. Nicht zuletzt ist auch der Eingang zu unserer Stadt – ein gutes Stadtbild – ein ein anzustrebendes Ziel. Denn auch – unser „Dorf“ – unsere Stadt soll schöner werden!“

Ralph Leingartner

Rosenheim

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