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Leserforum

Eine Fußgängerzone für die Wein- und Adlzreiterstraße ist längst überfällig

Autos, die nur wenige Meter an der Bestuhlung vorbeifahren, ärgern viele Besucher der Weinstraße.
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Autos, die nur wenige Meter an der Bestuhlung vorbeifahren, ärgern viele Besucher der Weinstraße.

Zum Bericht „Der Kampf um die Fußgängerzone“, erschienen im Lokalteil:

Rosenheim ist eine wunderbare Stadt. Vor allem der Max-Josefs-Platz strahlt einen italienischer Flair aus. Die Häuserfassaden sind einmalig. Viele Touristen bestaunen und fotografieren unsere schöne Innenstadt. Für mich gibt es überhaupt keine andere Möglichkeit, als die Wein- und Adlzreiterstraße in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Die Stadträte sollten einmal einen Erfahrungssaustausch mit den Städten Regensburg, Nürnberg und Freiburg machen. Hier sind wunderschöne Fußgängerzonen.

Was sollen die Autos in den beiden Straßen? Viele nehmen doch nur diesen Weg zur Abkürzung, um in die Kaiserstraße zu gelangen. Die Geschäftsleute profitieren davon doch nur, wenn die Leute endlich hier flanieren können und nicht sich zwischen Autos hindurchwurscheltn müssen.

Auch gehört unbedingt die Kaiserstraße, wenigstens bis zur Ampel vom Salzstadel kommend, noch zur Fußgängerzone erklärt. Denn diese Straße ist die Hölle. Es soll sich doch einmal ein Stadtrat einige Stunden hier hinstellen, dann wird er wissen, von was ich spreche.

Welche Geschäfte in der Kaiserstraße haben hier einen Anspruch auf Parkplätze? Es sind Geschäfte mit Kleinwaren, und diese kann man bis zum Parkhaus Krankenhaus leicht befördern oder tragen. Vor allem hat man in fast allen Parkhäusern in Rosenheim eine halbe Stunde gratis. Dies ist doch für eine schnelle Besorgung optimal. Also, liebe Stadträte, denkt doch bitte einmal um. Auch die Radfahrer in Rosenheim werden es ihnen danken, wenn der Verkehr vielleicht etwas nachlässt.

Hannelore Baranek

Rosenheim

Dass sich die Stadträte (vor allem die CSU) hier so schwer tun, eine Fußgängerzone zu akzeptieren, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Wein- und die Adlzreiterstraße wären doch der ideale Platz für eine Fußgängerzone. Das durchmanövrieren der Fahrzeuge durch Kaffee- und Restaurantstühle ist jedenfalls keine optimale Lösung. Die Ausreden, dass Parkmöglichkeiten entfallen, die Belieferung von Anliegern und das Parken der Anlieger ist nicht stichhaltig. Das Thema „Poller“ ist eine schlechte Lösung, da dann immer noch der Kfz-Verkehr durch die kleinen Gassen rollt, was meines Erachtens zu vermeiden ist. Meine Meinung ist, dass eine Fußgängerzone für Wein- und Adlzreiterstraße längst überfällig und zeitgemäß ist und eine tolle Ergänzung zur Fußgängerzone des Ludwigsplatzes wäre.

Alfred Osterfeld

Rosenheim

Als häufiger, meist abendlicher, Besucher der Weinstraße bin ich der Meinung, dass diese auf jeden Fall für den Autoverkehr gesperrt werden sollte – Radfahren sollte erlaubt bleiben. Begründung: Die meisten Autos fahren am Abend durch (obwohl das ja heute bereits ab 20 Uhr verboten ist, was aber nicht kontrolliert wird), entweder um ihre SUVs oder Porsches herzuzeigen oder auch nur um zu schauen, ob Bekannte sich in den Außenbereichen der Lokale aufhalten. Das ist mega störend und muss nicht sein! Die Adlzreiterstraße dagegen würde ich, solange die Färberstraße befahren werden darf, als Einbahnstraße beibehalten.

Alfred Maurer

Rosenheim

Ich lebe seit 35 Jahren in Rosenheim und wünsche mir schon lange eine Fußgängerzone für die Wein- und Adlzreiterstraße. Die Sorge, der Geschäftsinhaber, das dann die Kunden ausbleiben, kann ich nicht nachvollziehen. Meiner Ansicht nach ist das eine veraltete Annahme. Ich finde es grauenvoll, dass die Autos durch die beiden Straßen fahren – teils nur wenige Meter an der Bestuhlung vorbei. Ich habe schon mit vielen Müttern gesprochen, die die Situation gerade mit Blick auf ihre Kinder als schlimm einschätzen. Meiner Meinung nach braucht es sowohl für die Wein- als auch für die Adlzreiterstraße eine Fußgängerzone, um die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern.

Herta Treml

Rosenheim

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