Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste

Einbruch bei Fahrgastzahlen in Rosenheim: Unklar ob Stadtverkehr Hilfsgelder vom Freistaat annehmen will

Zu 100 Prozent will der Freistaat die Ausfälle beim öffentlichen Personennahverkehr ersetzen.
+
Zu 100 Prozent will der Freistaat die Ausfälle beim öffentlichen Personennahverkehr ersetzen.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
    schließen

Mit nur noch 20 Prozent beziffert der Geschäftsführer des Rosenheimer Stadtverkehrs, Ingmar Töppel, das Fahrgastaufkommen im Vergleich zu den Zeiten vor Corona. Der Freistaat will mit Geld aushelfen, um die Verluste auszugleichen, doch noch ist unklar, ob Töppel das Angebot annehmen wird.

Rosenheim – Zu 100 Prozent will der Freistaat Bayern in diesem Jahr Einnahmeausfälle beim öffentlichen Personennahverkehr ausgleichen. Hierzu möchte der Freistaat Bayern die geplanten Gelder für 2021 aus dem Corona-Rettungsschirm aufstocken. „Während der ÖPNV zum Jahresbeginn 2020 noch unbelastet von Corona lief, gibt es 2021 keine pandemiefreie Zeit mit regulären Einnahmen.

Weniger Fahrgäste, volles Angebot

Den Unternehmen fehlen die Fahrgäste, sie fahren aber trotzdem volles Angebot. Um in der Pandemie weiterhin einen attraktiven ÖPNV anzubieten, müssen wir die Schäden ausgleichen“, begründet Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer die Entscheidung. „Die Entscheidung begrüßt die Stadt Rosenheim als für den ÖPNV zuständige Behörde nachdrücklich. Auch private Linienbetreiber kommen in diesem Jahr sogar in den Genuss einer Ausgleichsquote von 100 statt bisher 90 Prozent“, kommentiert die Stadt Rosenheim die Entscheidung aus München.

Lesen Sie auch: Fehlende Busanbindung an neuen Zugang des Romed-Klinikums in Rosenheim sorgt für Ärger (Plus-Artikel OVB-Online)

Für den Betreiber des Rosenheimer Stadtverkehrs, Ingmar Töppel, entscheidet sich erst nach einem Beschluss innerhalb der städtischen Gremien, ob er das Angebot des Freistaats annimmt oder nicht. Derzeit bestehe noch die Vereinbarung über einen Notbetrieb mit der Stadt Rosenheim, weswegen die Busse im Stadtverkehr derzeit nicht wie sonst eigenwirtschaftlich laufen.

Keine Auskunft über Notvergabe

Ob diese Regelung verlängert wird, war dem Vernehmen nach Thema der jüngsten Stadtratssitzung. Auskunft in dieser Sache wollte die Stadt in dieser Sache mit Verweis auf die Nicht-Öffentlichkeit keine geben. Doch ohne besagte Notvergabe wäre es wohl so oder so ein Desaster. Denn derzeit bewege sich das Fahrgastaufkommen unter 20 Prozent des Üblichen, berichtet Ingmar Töppel.

Lesen Sie auch: Geschäftsführer der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft findet: „Busse am Sonntag sind Daseinsfürsorge“ (Plus-Artikel OVB-Online)

Für den Stadtverkehr-Geschäftsführer ist ohnehin fraglich, ob der eigenwirtschaftliche Betrieb nach der Corona-Krise auf Dauer Bestand haben kann. Sicherlich wolle man seitens der Verantwortlichen einen gut ausgebauten ÖPNV. „Aber am Ende des Tages muss auch jemand die Rechnung bezahlen.“

Mehr zum Thema

Kommentare