+++ Eilmeldung +++

Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

Urteil am Donnerstag

Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

Seit März 2020 gibt es in Deutschland eine Masern-Impfpflicht - aber ist sie auch verfassungsgemäß? …
Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Solidaritätskundgebungen in Rosenheim

Sicherer Hafen werden: Rosenheims Politik signalisiert Aufnahmebereitschaft für ukrainische Flüchtlinge

Auch Menschen aus der Ukraine waren während der Kundgebung auf dem Max-Josefs-Platz.
+
Auch Menschen aus der Ukraine waren während der Kundgebung auf dem Max-Josefs-Platz.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
    schließen

Fraktionsübergreifend haben sich am Sonntagnachmittag Vertreter der Rosenheimer Politik für eine Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine ausgesprochen. Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann signalisierte, die Stadt Rosenheim stehe in dieser Sache bereits in Kontakt mit der Regierung von Oberbayern.

Rosenheim – Mehrere Kundgebungen fanden am Wochenende in Rosenheim statt, um sich mit der von Russland angegriffenen Ukraine zu solidarisieren. Während sich am Freitag (25. Januar) rund 50 Menschen auf dem Ludwigsplatz trafen, um ihre Solidarität mit dem kriegserschütterten Land zu zeigen, waren es am Sonntagnachmittag (27. Februar) auf dem Max-Josefs-Platz gut 1000 Teilnehmer. Zu hören war dort auch: Rosenheim macht sich bereit, Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen.

März nicht unter den Rednern

Aufgerufen zur jüngsten Kundgebung am Sonntag hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund. Dort meldeten sich auch Vertreter der Rosenheimer Politik zu Wort. Auffällig an dieser Stelle: Bürgermeister Andreas März (CSU) war nicht unter den Rednern. Stattdessen eröffnete sein Vertreter, Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann (CSU), den Reigen der Redebeiträge. „Es war für unsere Generation wohl eine Selbstverständlichkeit, dass wir in Europa Frieden, Freiheit und Demokratie haben“, mahnte Artmann, diese Werte nicht als schlichtweg gegeben hinzunehmen.

Hoffnung für ihn: Auch in Russland gebe es derzeit mutige Menschen, die sich trotz Repressalien öffentlich der Kriegstreiberei ihres Präsidenten entgegenstellten. „Es geht nicht gegen Russland, aber es geht gegen Präsident Putin, der ganz Europa in eine Krise führt“, sagte Artmann. Dabei signalisierte er die Bereitschaft der Stadt Rosenheim, Menschen aus der Ukraine aufzunehmen. „Wir werden gemeinsam versuchen, die Menschen, die zu uns kommen, bestmöglich aufzunehmen.“

Freundliches Gesicht zeigen

Die Fraktionschefin der Grünen im Rosenheimer Stadtrat, Sonja Gintenreiter, erinnerte an jene, die sich derzeit zu Hunderttausenden auf den Weg nach Westen machten, um vor dem Krieg in ihrer Heimat zu fliehen: Frauen, Männer, Kinder – Familien. „Wir können ein sicherer Hafen für Schutzsuchende sein“, betonte sie, dass auch die Stadt Rosenheim ihren Teil dazu beitragen könne, die Situation für die betroffenen Ukrainer zu mildern.

Zeichen für Frieden und Solidarität: Geschätzt gut 1000 Teilnehmer versammelten sich am Sonntag auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz um gegen den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu protestieren.

„2015 hat Deutschland eine Zäsur gesetzt und sein der Welt sein freundliches Gesicht gezeigt“, erinnerte SPD-Fraktionschef Abuzar Erdogan an die Willkommenskultur in Deutschland während der damaligen Flüchtlingsbewegungen.

Rund 50 Teilnehmer versammelten sich am Freitag auf dem Ludwigsplatz zu einer Kundgebung.

Kommentare