Soziale Stadt Rosenheim

Ein neues Hochbeet für die Endorfer Au und was es mit dem Projekt auf sich hat

Das Hochbeet der Endorfer Au wird ehrenamtlich gepflegt. Auf dem Bild zu sehen sind(von links): Werner Pichlmeier (Soziale Stadt Rosenheim), Johann Peschke (Mitglied der Stadtteilversammlung West), Beetpaten Stefan Juschka und Rebecca Goßner mit Alesia Juschka sowie Christian Hlatky (KBE).
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Das Hochbeet der Endorfer Au wird ehrenamtlich gepflegt. Auf dem Bild zu sehen sind(von links): Werner Pichlmeier (Soziale Stadt Rosenheim), Johann Peschke (Mitglied der Stadtteilversammlung West), Beetpaten Stefan Juschka und Rebecca Goßner mit Alesia Juschka sowie Christian Hlatky (KBE).

Die Soziale Stadt Rosenheim unterstützt ehrenamtlich durchgeführte Projekte über den Bürgerfonds, eine seit Jahren bewährte Erfolgsgeschichte. Das Antragsverfahren ist einfach und Bewohner aus dem Stadtteil entscheiden in den Stadtteilversammlungen über die Projektanträge. Auch in der Endorfer Au.

Rosenheim – In den drei Sozialräumen der Stadt Rosenheim finden regelmäßige Stadtteilversammlungen statt. Die Kontaktstellen für bürgerschaftliches Engagement (KBE) organisieren diese Versammlung. „Bürgerinnen und Bürger haben dort die Möglichkeit, über wichtige Themen aus dem Stadtteil zu sprechen und Anträge an den sogenannten Bürgerfonds zu stellen. Pro Sozialraum stehen von der Sozialen Stadt Rosenheim jährlich stolze 25000 Euro für Ehrenamtsprojekte zu Verfügung“, so Werner Pichlmeier, Leiter der Sozialen Stadt Rosenheim.

Ein kleiner Kräuter- und Gemüsegarten

So entstand in der Endorfer Au mit Hilfe des Bürgerfonds ein Hochbeet für Familien. Die Patenfamilie Juschka kümmerte sich von Beginn an eifrig um das Beet, gießt und pflegt den kleinen Kräuter- und Gemüsegarten.

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„Die Menschen wollen in ihrem direktem Wohnumfeld Verantwortung übernehmen“, sagt Christian Hlatky von der KBE im Westen. „Das Hochbeet verschönert den Stadtteil, lädt zum Verweilen ein und ermöglicht einen generationen- und kulturübergreifenden Dialog.“ Die Familie Juschka hatte die Idee zu diesem Projekt und stellte im vergangenen Jahr einen Antrag in der Stadtteilversammlung im Bürgerhaus E-Werk.

Per Abstimmung bewilligt

Der Antrag wurde zunächst von der Sozialen Stadt Rosenheim geprüft und dann von den Mitgliedern der Stadtteilversammlung per Abstimmung bewilligt.

Die nächste Stadtteilversammlung im Rosenheimer Westen findet kommenden Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr vor dem Bürgerhaus E-Werk statt. Aufgrund der Corona-Situation findet die Versammlung im Freien und mit Abstandsregelungen statt, Mund-Nasen-Schutz sind erforderlich.

Wohnsituation in der Endorfer Au steht auf Tagesordnung

Auf der Tagesordnung diesmal: Die Wohnsituation in der Endorfer Au. Die Rosenheimer Wohnbaugesellschaft GRWS und das Wohnungsamt der Stadt Rosenheim gehen auf die aktuell angespannte Wohnungssituation im Quartier ein. Außerdem stellt die Ehrenamtliche Anita Eggart einen Antrag an den Bürgerfonds. Für ein ehrenamtlich organisiertes Nikolausfest im Stadtteil beantragt sie 700 Euro.

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Für Fragen steht Christian Hlatky von der Kontaktstelle bürgerschaftliches Engagement (KBE) zur Verfügung, E-Mail hlatky@startklat-soziale-arbeit.de, Telefon 0176/22893799.

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