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Veraltetes Gebäude gefährdet Floriansjünger

Eigenheimer Verein Happing plant neues Feuerwehrhaus

Vorsitzender Klaus Hohmann spricht zu den Mitgliedern über das Feuerwehrhaus Happing.
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Vorsitzender Klaus Hohmann spricht zu den Mitgliedern über das Feuerwehrhaus Happing.

Auf der Jahresversammlung des Eigenheimervereines Happing und Umgebung wurde deutlich, wie hoch die Gefährdung der Feuerwehr-Kameraden in ihrem veralteten Feuerwehrhaus ist. Dadurch sind auch Verzögerungen und ein verspätetes Eintreffen am Einsatzort möglich.

Rosenheim – Die Jahresversammlung des Eigenheimerverein Happing und Umgebung fand wieder als Präsenzsitzung am 9. Juni, um 19 Uhr, im Happinger Hof statt. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden Klaus Hohmann und den vereinsüblichen Berichten wurde der Vorstand einstimmig von den Mitgliedern entlastet. Außerdem wurden Pläne für Ausflüge geschmiedet. Vorschläge für verkehrsberuhigte Zonen und das Aufstellen einer Straßenlaterne am Fußgänger-Übergang beim Café Bauer wurden dem Stadtrat Markus Dick als Anregung für die zuständigen der Stadt Rosenheim mit auf den Weg gegeben.

Missstände am Happinger Feuerwehrhaus

Emotional aufgeladen war die Stimmung beim Thema Feuerwehr (FFW) Happing. Es folgte ein Referat zur aktuellen Lage der Happinger Feuerwehr durch den Vorsitzenden Hohmann. Ausgehend dass der Rosenheimer Feuerwehrbedarfsplan die Bedeutung und Wichtigkeit der Happinger FFW aufzeigte, ging Hohmann auf die aktuellen Missstände am Happinger Feuerwehrhaus ein. „Das Haus ist alt, nie als Feuerwehrhaus gedacht gewesen, viel zu klein, feucht und den heutigen Vorgaben und Richtlinien in keiner Weise gerecht“, fasste er zusammen.

Sicherheit der Feuerwehr-Kameraden nicht gewährleistet

Zum Beispiel stehen die beiden Feuerwehrfahrzeuge hintereinander statt nebeneinander. Damit kann es zu Verzögerungen und im Ernstfall zum späteren Eintreffen am Einsatzort kommen. Den meisten Anwesenden war bekannt, dass das Happinger Feuerwehrhaus ringsrum das älteste ist und den modernen Anforderungen nicht entspricht.

Die Mängel im Haus führen auch zur Beeinträchtigung der Sicherheit der Kameraden, während der Einsatzvorbereitung, was besonders durch die Enge bedingt ist. Ebenso leidet das Material wie auch die persönliche Schutzausrüstung unter der ständigen Feuchtigkeit in den Räumen. Schnell war der Ruf nach der Verantwortung der Stadtverwaltung laut. „Schließlich geht es, neben der Sicherheit der Feuerwehrkameraden, auch um unsere Sicherheit und die unserer Häuser“, hörte man von den Tischen. Hohmann verwies auf eine laufende Planung eines Neubaus für die Happinger Feuerwehr. Der neue Standort ist zwischen Alt-Happing und Kaltwies/Kaltmühl geplant.

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„Außer den Grünen haben alle Fraktionen dieser Planung bereits zugestimmt“, berichtete Stadtrat Dick. Dies genügte aber den Eigenheimern nicht als Aussage. „Wenn unsere freiwillige Feuerwehr schon ehrenamtlich für uns in der Not sorgt, so müssen wir auch unsere Unterstützung zeigen“, so Hohmann. Man wird deswegen als Eigenheimer Verein auf die Stadt zugehen und auf eine Beschleunigung des Bauverfahrens drängen, ist die einhellige Meinung der Eigenheimer.

re/MG

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