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Band aus dem Inntal

„Packen Papiere mitgeschleppt“ – Wie das neue Album von „Durcel Haze“ entstand

Die Band Durcel Haze (rechtes Bild, von links), das sind Janos Suba (Gesang, Bass) aus Ungarn, Mario Edinger (Gesang, E-Gitarre) aus Kufstein, Klaus Langer (Gesang, Schlagzeug) aus Kiefersfelden und Wolf Vogler (Gesang, E-Gitarre) aus Kufstein.
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Die Band Durcel Haze (rechtes Bild, von links), das sind Janos Suba (Gesang, Bass) aus Ungarn, Mario Edinger (Gesang, E-Gitarre) aus Kufstein, Klaus Langer (Gesang, Schlagzeug) aus Kiefersfelden und Wolf Vogler (Gesang, E-Gitarre) aus Kufstein.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Rosenheim - Wir haben die Band „Durcel Haze“ aus dem Inntal vor ihrem Auftritt im Asta Rosenheim getroffen. Janos Suba (Gesang, Bass) aus Ungarn, Mario Edinger (Gesang, E-Gitarre) und Wolf Vogler (Gesang, E-Gitarre) aus Kufstein und Klaus Langer (Gesang, Schlagzeug) aus Kiefersfelden bilden die Band. Im Interview erzählen sie, wie sie sich kennengelernt haben und was in der nächsten Zeit ansteht.

Rosenheim - „Ja, jetzt während der ganzen Lockdowns in der Pandemie haben wir die Zeit genutzt, um unser erstes Album aufzunehmen“, berichtet Mario Edinger, Sänger und Gitarrist bei „Durcel Haze“, „So konnten wir die Zeit sinnvoll nutzen. Einziges Problem war: Ich, unser Bassist Janos und Co-Gitarrist Wolf saßen auf der österreichischen Seite, dagegen unser Schlagzeuger Klaus in Kiefersfelden. Und auf einmal war ja die Grenze, die man schon gar nicht mehr so recht im Bewusstsein hatte, ein Problem für das gemeinsame Musizieren. Kurzerhand haben wir dann eine eigene Firma gegründet und konnten dann so bei der Grenzüberschreitung Arbeitsverträge vorweisen. Einen ganzen Packen Papiere musste dann jeder von uns mitschleppen, aber das war halt nötig, um weiter an dem Album arbeiten zu können.“

„Durcel Haze“, das sind Janos Suba (Gesang, Bass) aus Ungarn, Mario Edinger (Gesang, E-Gitarre) und Wolf Vogler (Gesang, E-Gitarre) aus Kufstein und Klaus Langer (Gesang, Schlagzeug) aus Kiefersfelden. Nun also haben sie ihr erstes Album „Down the Rabbit Hole“ herausgebracht. „Wie unsere drei Nationalitäten, vereinen wir vier verschiedene Elemente aus Indie, Hard-Rock, Garage, Grunge oder Psychedelic Rock und schaffen dadurch einen eigenständigen Rocksound, fernab des Mainstreams. Zusammen mit Reinhard von Wegen, der unter anderem auch mit KAFFKIEZ, Vroudenspil, Koenix, K-STE und vielen anderen zusammengearbeitet hat, wurde die Genre-Vielfalt produktionstechnisch unter einen Hut gebracht“, so die Band, „Das Ergebnis ist ein modernes Alternative-Rock Album, welches durch Stilmittel der späten 80er und frühen 90er sowohl Wiedererkennungswert, als auch etwas Nostalgie mitbringt.“

Band „Durcel Haze“ aus dem Inntal berichtet über Entstehung ihres neues Album und Pläne für die nächste Zeit

Wir sitzen an diesem Samstagabend vor ihrem Auftritt im Asta Rosenheim in dessen Biergarten. Es sind noch ein paar Stunden, bis es losgeht. Während wir plaudern, kommen bereits die ersten Gäste an. Manche davon auch mit „Durcel Haze“-Shirts, mit dem Skelett im Hasenkostüm darauf. „Mario und ich, wir kennen uns schon ziemlich lang“, berichtet Gitarrist Wolf Vogler, „Wir haben zwar nie mit einander gespielt aber es war klar: Irgendwann müssen wir was gemeinsam machen. Meine Band hat dann irgendwann aufgehört, zu spielen. Da haben wir gesagt: ‚Das ist unser Zeitpunkt!‘“

Dann hätten sie noch einen Schlagzeuger und einen Sänger gebraucht. „Das mit dem Schlagzeuger war relativ einfach“, meint Vogler mit einem breiten Grinsen. „Den haben wir einfach beim Eishockey rekrutiert“, berichtet Mario Edinger, „Wir spielen zusammen bei den Kufstein Pirates. ‚Du spielst Schlagzeug? Ich spiel‘ Gitarre! Lass uns mal treffen!‘“ Sänger Janos schließlich hätten sie bei einer Jam Session in Kufstein kennengelernt. „Der hat sich vor 80 Leuten einfach mal auf die Bühne gestellt und ‚I came too fast‘ gespielt“, so Edinger, „Da hab‘ ich mir gedacht: ‚Cooler Typ, den brauchen wir!‘“

„In der nächsten Zeit stehen jetzt erst einmal ein paar Auftritte an“, so Klaus Langer, „Heute Abend im Asta, demnächst dann einen Home-Gig in Kufstein vor einer größeren Halle. Und dann haben wir noch ein Projekt am Laufen, da kann ich noch nicht so viel dazu sagen, aber das wird eine coole Sache, die wir da im Winter geplant haben ...“, fährt Langer fort, „Und im Frühjahr haben wir dann eine Tour in Ungarn, Janos‘ Heimat, vorgehabt.“ Mario Edinger schließt: „Für alle aktuellen Infos, Videos und so weiter könnt ihr uns in den sozialen Medien, auf Facebook, Instagram, Tiktok und so weiter besuchen.“

hs

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