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Dinzler verlässt die Rosenheimer Kunstmühle zum 1. September – Eigentümer Werndl übernimmt

Ab 1. September ist für Dinzler in der Rosenheimer Kunstmühle Schluss. Zum 1. Januar 2020 wird dann Klaus Werndl aus der Eigentümer-Familie der Kunstmühle die gastronomische Bewirtschaftung übernehmen. Einiges aus dem Dinzler-Konzept soll erhalten bleiben, aber auch Werndls eigene Ideen einfließen.

Die Kunstmühle in Rosenheim steht vor einem gastronomischen Wechsel: Der Mieter, die „Dinzler Kaffeerösterei AG“, gibt die Räume zum 1. September auf. Am Ende habe man sich mit der Eigentümer-Familie Werndl nicht mehr einigen können, sagt Katrin Dinzler, Mitglied im Vorstand des Unternehmens mit Sitz am Irschenberg. Der Mietvertrag laufe Ende des Jahres regulär aus, werde nicht mehr verlängert.

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Nun folge ein Abschied, der nach 15 Jahren durchaus schwerfalle, aber andererseits Raum gebe für Neues. Wie Richter sagt, wolle man sich in Zukunft ganz auf die Gastronomie am Irschenberg konzentrieren und freue sich über den Erfolg des neuen Cafés in Raubling.

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Dass Dinzler die Kunstmühle verlassen würde, hatte sich bereits im März abgezeichnet. Schon damals hatte Klaus Werndl konstatiert, trotz großer gegenseitiger Wertschätzung gebe es von seiner Seite aus kein Interesse mehr, den Vertrag mit Dinzler für die rund 950 Quadratmeter große Fläche zu verlängern.

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Nun also ist die Entscheidung gefallen. Zum 1. Januar übernimmt Gastronom Werndl selbst die Räume. Eröffnung, so hofft er, wird am 15. Februar 2020 sein – an seinem 65. Geburtstag. Werndl will einiges aus dem Dinzler-Konzept erhalten. Das sei erfolgreich gewesen und es gebe keinen Grund, alles über den Haufen zu werfen. So bleiben die Räume weiterhin am Wochenende geöffnet, wird nach wie vor Frühstück serviert. Trotzdem: Werndl wird auch seine eigenen gastronomischen Ideen einbringen. Leichte Gerichte für den Mittagstisch soll es geben, und Platz für alle Gäste, die in dem denkmalgeschützten Gebäude private Veranstaltungen abhalten wollen. Geburtstage oder Weihnachtsfeiern etwa.

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Auch Businesskunden will Werndl ansprechen, gefragt seien Angebote wie ein Business-Breakfast oder auch Tagungen. Ob privat oder geschäftlich: Der Rahmen soll sich zwischen 20 und 60 Personen bewegen. „Große Partys mit 500 Leuten gibt es bei uns nicht“, sagt Werndl. Ilsabe Weinfurtner

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