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SONDERBUDGET LEHRERDIENSTGERÄTE

Digitalisierung an Schulen schreitet voran: 437 iPads für Rosenheimer Lehrer

iPads für Lehrer: Die Stadt will sich für eine Beschaffung der Geräte einsetzen.
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iPads für Lehrer: Die Stadt will sich für eine Beschaffung der Geräte einsetzen.

Die Corona-Pandemie hat dem digitalen Lernen einen Schub gegeben. Nachdem die Schüler bereits mit iPads ausgestattet wurden, sollen jetzt die Lehrer folgen. Zustimmung dafür gab es in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Aber auch Kritik, warum es so lange gedauert hat.

Rosenheim – Es hakt in den Rosenheimer Schulen. Das Internet ist zu langsam, oft mangelt es an der digitalen Ausrüstung. „Bis vor drei Jahren wurde gar nicht gewollt, dass wir die Schulen mit WLAN ausstatten“, sagt Oberbürgermeister Andreas März (CSU). Zwar habe sich diese Meinung mittlerweile geändert, trotzdem ginge eine Umsetzung nicht „von heute auf morgen“. So sei es an den Schulen nicht damit getan, eine „Fritzbox in den Keller“ zu hängen.

Großer logistischer Aufwand

Vielmehr sei eine Ausstattung mit großem logistischen Aufwand verbunden, der viel Geld koste. An einer Umsetzung arbeite man trotzdem. Und es gibt einen weiteren Lichtblick: Nachdem 793 iPads an die Schüler verteilt wurden, die einen Bedarf gemeldet haben, sollen jetzt auch Geräte für die Lehrer folgen. Dazu haben Bund und Freistaat Bayern insgesamt 92,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für die Stadt Rosenheim ist somit ein Anteil von 437 000 Euro vorgesehen.

Zwei Drittel der Lehrer sollen ausgestattet werden

„Rechnerisch ist es damit möglich, 437 Lehrerdienstgeräte über dieses Förderprogramm zu beschaffen“, heißt es aus dem Rathaus. Damit könnten etwa zwei Drittel der Rosenheimer Lehrer ausgestattet werden. Geplant sei die Beschaffung von iPads, weil diese über ein Mobile-Device-Management-System in Betrieb genommen und betreut werden können.

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Damit brauche es deutlich weniger Ressourcen als bei der Installation und Betreuung von Laptops. Die Anschaffung der zusätzlichen Geräte habe allerdings zur Folge, dass in einigen Schulen – zumindest punktuell – noch WLAN-Hotspots geschaffen werden müssen, um den Betrieb überhaupt zu ermöglichen.

Nicht aufs iPad Air versteifen

„Wenn wir in dem Tempo weitermachen, haben sich die meisten Lehrer schon selbst ein iPad gekauft“, kritisierte Stadträtin Sonja Gintenreiter. Florian Ludwig (CSU) sagte, er könne nicht verstehen, warum man sich so auf das iPad Air versteifte. Die Stadt tue sich keinen Gefallen, Geräte anzuschaffen, „mit denen die Lehrer nicht zurechtkommen“. Wünschenswert sei deshalb, zwei unterschiedliche Geräte anzubieten. Eine Möglichkeit, die die Stadt durchaus in Aussicht stellte.

„Vernünftige Lehrerschulung“

Franz Opperer, Fraktionsvorsitzender der Grünen, sagte, dass eine „vernünftige Lehrerschulung“ ebenfalls Sinn machen würde. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Stadtrates dafür aus, die Geräte zu beschaffen und die zusätzliche WLAN-Hotspots einzurichten.

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