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„Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit“

Die Freie Waldorfschule Rosenheim feiert ihre erfolgreichen Absolventen des Abiturjahrgangs 2022

18 Schüler absolvieren ihr Abitur an der Freien Waldorfschule Rosenheim.
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18 Schüler absolvieren ihr Abitur an der Freien Waldorfschule Rosenheim.

18 Abiturienten der Freien Waldorfschule Rosenheim albsolvierten erfolgreich ihren Abschluss. Bei einer feierlichen Veranstaltung wurden die Zeugnisse nun an die Absolventen verliehen.

Rosenheim – „Lass dich fallen, werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit, Träume wilde, fantasievolle Träume“, diese Worte von Joseph Beuys wurden den Schülern der Freien Waldorfschule Rosenheim zum Abschluss ihrer Schulzeit mit auf den Weg gegeben. Es beginnt für sie ein neuer, selbstbestimmter Lebensabschnitt, für den sie durch den erfolgreichen Abschluss des Abiturs bestens gerüstet sind.

Mit Jazzstandards musikalisch umrahmt durch die Absolventen Konstantin Reichmayr und Felix Zuckermaier und Stefan Weißleder, Musiklehrer an der Schule, fand die Feier statt. Gemeinsam mit Lehrern, der Schulleitung, Eltern, Geschwistern und Freunden wurden die Zeugnisse – fünf davon mit einer Eins vor dem Komma – in feierlichem Rahmen an die 18 Jugendlichen übergeben.

Betreuerin und Geschäftsführerin halten Ansprache

Kirsten Laker-Callies, die Betreuerin der Abschlussklasse, hob in ihrer Ansprache hervor, dass nun ein neuer Abschnitt beginne, in dem die jungen Erwachsenen ihr eigenes Glück suchen müssen und dafür, insbesondere in unsicheren Zeiten, Mut, Flexibilität und eine große Portion Zuversicht benötigen werden. Die Geschäftsführerin der Schule, Susanne Zeisig, gratulierte allen Absolventen und dankte anschließend den Eltern, die auch einen Beitrag zu den erfolgreichen Abschlüssen geleistet haben.

Die Kunstlehrerin Nadja Feuchtmaier legte in ihrem Rückblick dar, wie es den Schülern gelang, nicht nur objektiv Schönes als Kunst zu begreifen, sondern den Blick zu öffnen, den Verstand zu weiten und zu lernen, dass Schönheit auch aus einem Prozess entstehen kann, der tiefere Werte offenbare und nicht nur auf dem ersten Eindruck basiere. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für Glück und Erfolg im weiteren Leben und verlange, die Angst vor der Zukunft fallen zu lassen und ein Freund von Freiheit und Unsicherheit zu werden.

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Laila Kriechbaum und Karoline Merz hoben in ihrer Abirede hervor, dass für sie und alle Klassenkameraden ein besonderes Schuljahr mit dem Abitur sein Ende findet. „Das letzte Jahr war für uns einzigartig anstrengend, einzigartig intensiv, aber halt auch einzigartig sinnig, weil das Abitur als Dokument halt doch was zählt“, so die beiden. Und sie betonten, dass es viele „letzte Male“ gab: das letzte Mal Mittagspause, das letzte Mal Schulweg sowie das letzte Mal Matheunterricht. Aber jetzt sei es an der Zeit, nach vorne zu schauen.

Der krönende Abschluss der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse durch die Lehrer an die „Abis“. re/SF

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