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Auf dem Weg zurück zur Normalität

Die Feuerwehr Rosenheim beginnt wieder mit Übungs- und Ausbildungsbetrieb

Fahrzeug- und Gerätekunde steht wieder auf dem Übungsplan der Feuerwehr Rosenheim. Hier wird der Rettungsspreizer des Rüstwagens erklärt und ausprobiert.
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Fahrzeug- und Gerätekunde steht wieder auf dem Übungsplan der Feuerwehr Rosenheim. Hier wird der Rettungsspreizer des Rüstwagens erklärt und ausprobiert.

Sieben Monate gab es wegen der Pandemie keine Treffen, keine Übungen, keine Ausbildung bei der Feuerwehr Rosenheim. So ist dieser erste Übungsabend nach langer Zeit fast wie ein Neuanfang für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Wehr.

Rosenheim – Etwa 50 von ihnen standen im Halbkreis und mit Abstand auf dem Hof der Rosenheimer Hauptfeuerwache zusammen.

Natürlich rückte die Feuerwehr zu den Einsätzen aus, geschützt durch ein Hygienekonzept. Jedes Mal wurden danach alle beteiligten Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Schutzkleidungen desinfiziert, unabhängig davon die Räume der Wache zweimal am Tag. Doch um fit für professionelle Hilfe bei Bränden, Unfällen oder anderen Notlagen zu sein, braucht es auch eine regelmäßige Aus- und Fortbildung für die Feuerwehrler. Die war jetzt sieben Monate nicht möglich.

Zum Neustart der Übungen bei der Rosenheimer Feuerwehr steht Fahrzeug- und Gerätekunde auf dem Plan. Im Einsatz muss jeder Griff sitzen, darf es keine Verzögerungen geben. Feuerwehrleute müssen ihre Fahrzeuge und Geräte „im Schlaf“ beherrschen.

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So erklärt der stellvertretende Gruppenführer Thomas Artemiak Rettungsschere und Spreizer im Rüstwagen, einem Spezialfahrzeug für technische Hilfeleistung. Gruppenführer Alexander Moneti zeigt die vielfältige Ausrüstung im Kleinalarmfahrzeug, das von der Türöffung bis zur Tierrettung fast jeden Tag zu kleineren Einsätzen ausrückt. Andere Feuerwehrleute werden an Löschfahrzeugen oder einer Drehleiter geschult.

Kommandant Hans Meyrl (rechts im Vordergrund) konnte nach sieben Monaten Zwangspause die Feuerwehrler wieder zum Übungsabend begrüßen. binder

Auch wenn in der Pandemiezeit Unfälle und Brände zurückgingen, gab es für die Rosenheimer Feuerwehr nicht weniger Einsätze, so Stadtbrandrat Hans Meyrl. Die Ehrenamtlichen waren stark gefordert gerade wegen der Pandemie, etwa beim Aufbau der Test- und Impfzentren in Rosenheim oder der Verteilung der Impfstoffe.

Mit dem Neubeginn der Übungen kehrt wieder Leben in die Hauptfeuerwache ein. Und so hofft Meyrl, dass neben der Ausbildung auch wieder das gesellschaftliche Leben möglich wird. Das sei wichtig für den Zusammenhalt einer Truppe, die rund um die Uhr für die Menschen in Rosenheim und darüber hinaus im oft schweren Einsatz ist. „Im August ist immer unser Seefest für alle Aktiven und deren Familien – es wäre schön, wenn wir das heuer wieder feiern könnten“, so Meyrl.

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