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Die Teststellen in der Übersicht - mit *Grafik*

Corona-Tests in Rosenheim: Wo es sie gibt und was sie kosten

Kostenlose Coronatests sind passé: Seit Juni müssen die Bürger wieder selbst bezahlen.
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Kostenlose Coronatests sind passé: Seit Juni müssen die Bürger wieder selbst bezahlen.
  • Thomas Stöppler
    VonThomas Stöppler
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Weil es inzwischen wieder weniger Covid-19 Teststationen gibt, kann man schonmal den Überblick verlieren. Wer wann Anspruch auf einen Bürgertest hat und wie lange man anstehen muss.

Rosenheim - Noch vor ein paar Monaten war alles voll mit Ihnen. Corona-Teststationen waren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Jetzt, mit der endemischen Lage und dem ein oder anderen Skandal um falsch abgerechnete Tests muss man sich schon ein wenig umschauen, wo man noch einen Test herbekommt.

Die Teststellen in der Übersicht.

Seit Mitte Oktober geht die Anzahl der PCR-Tests bundesweit zurück. Waren es laut dem Robert-Koch-Institut in der Woche zwischen dem 10. und dem 16. Oktober noch über 900.000 Tests, waren es Ende November unter 500.000. Auch in Bayern ging die Tendenz im gleichen Zeitraum nach unten: von fast 200.000 Tests zu 93.000. Und auch die Rate an positiven Tests sinkt; waren es Mitte Oktober noch über 40 Prozent, sind es nun elf. Zahlen zu Schnelltests hat das RKI nicht.

Keine anlasslosen Testungen mehr

Dass weniger getestet wird, hat nicht nur mit dem Infektionsgeschehen als solchem zu tun. Man braucht auch einfach nicht mehr so oft einen negativen Test. Kino, Theater, Konzerte - all das kann man wieder ohne Testergebnis besuchen. Auch weggefallen ist das sogenannte „Freitesten“: Wer einen positiven PCR-Test hatte, muss, um aus der Isolation zu kommen, nicht mehr einen negativen Test nachweisen. Nach fünf Tagen und 48 Stunden Symptomfreiheit endet die Isolation automatisch.

Gelegentlich muss man dennoch negative Testergebnisse vorzeigen: Wer zum Beispiel Angehörige in Pflegeheimen besuchen möchte, muss einen negativen Schnelltest nachweisen. Gleiches gilt für Krankenhäuser, Obdachlosenunterkünfte oder Tageskliniken. Diese Tests sind weiterhin kostenlos. Der „Bürgertest“ soll noch vulnerable Gruppen schützen, aber laut Bundesgesundheitsministerium sind „anlasslose Testungen asymptomatischer Personen angesichts des Pandemieverlaufs nicht mehr notwendig.“

„Lange Schlangen gibt es nicht mehr“

Ebenfalls kostenlos sind die Tests für Menschen, die im Rahmen eines persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX Personen beschäftigen. Das gilt ebenso für die Beschäftigten nach § 29 SGB IX. Auch wer Angehörige nach § 19 Satz 1 SGB XI pflegt, darf sich weiterhin umsonst testen lassen.

Johannes Weidinger, Teamleiter der BRK-Teststation, bemerkt weniger Andrang. „Lange Schlangen gibt es bei uns nicht mehr“, erklärt er gegenüber dem OVB, „aber wir kommen gut über die Runden.“ Zu Hochzeiten, sprich im Juni, wurden etwa 180 Menschen am Tag in der Station in Rosenheim getestet, nun sind es noch 90. Im Oktober allerdings, als die Infektionszahlen noch deutlich höher waren, fanden nur etwa 110 Menschen pro Tag den Weg in die Tegernseestraße 5. Weidinger vermutet, dass es durch die kleinere Anzahl an Teststationen auch weniger Konkurrenz gibt. Dazu kommt wohl auch, dass viele Alten- und Pflegeheime Besucher vor Ort testen.

Die Preise schwanken stark

Wer sich - auch ohne die Kriterien zu erfüllen - testen lassen will, der muss dafür zahlen: Der Preis schwankt von Teststation zu Teststation. Drei Euro sind es beim Corona Testzentrum in Rosenheim, beim Bayerischen Roten Kreuz wird nur getestet, wer Anspruch auf einen der kostenfreien Tests hat. PCR-Tests kosten deutlich mehr und viele Testzentren wie zum Beispiel die des BRKs führen sie gar nicht erst durch, wenn die Kunden diese selbst zahlen müssen. Beim Schnelltestzentrum im Aicherpark kostet ein PCR-Test 69 Euro. Wer das Ergebnis schneller als innerhalb von 24 Stunden haben möchte, zahlt mehr: Bis zu 130 Euro kostet es dann, aber dafür bekommt man auch in nur 30 Minuten Gewissheit über eine Infektion mit SARS-Covid 2.

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