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Bayerische Demenzwoche:

Die Gesellschaft auch in Rosenheim für Demenz-Erkrankte sensibilisieren

Hilfe für Betroffene: Noch bis Sonntag läuft die bayerische Demenzwoche.
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Hilfe für Betroffene: Noch bis Sonntag läuft die bayerische Demenzwoche.

Zum zweiten Mal findet dieses Jahr die bayerische Demenzwoche statt und läuft noch bis diesen Sonntag (26. September). Das Gesundheitsministerium will damit über die Krankheit infomieren und Tabus abbauen.

Rosenheim – „Festhalten, was verbindet" – unter diesem Motto läuft die bayerische Demenzwoche des Gesundheitsministeriums noch bis einschließlich kommenden Sonntag. Rund 240.000 Menschen haben die Diagnose Demenz erhalten, schildert die Behörde und rechnet bis 2030 sogar mit 300.000 Patienten.

Ängste und Tabus lindern

Der Umgang mit der Erkrankung ist für viele Betroffene und Angehörige noch immer mit Scham verbunden. Deshalb hat sich Bayerns Gesundheitsministerium mit der Demenzwoche zum Ziel gesetzt, die Gesellschaft für dieses Thema zu sensibilisieren.

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Um dieses Ziel zu erreichen, sei insbesondere Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung wichtig, um Ängste und Tabus im Umgang mit Erkrankten abzubauen. Wichtig sei, findet das Gesundheitsministerium, die Lebensbedingungen der Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern. Insgesamt gibt es dafür zehn Handlungsfelder, in denen die Bayerische Staatsregierung zahlreiche Projekte unterstützt. Darunter die Themen „Versorgung im Krankenhaus“ und die Entlastung pflegender Angehöriger.

Verständnis und Geduld zeigen

Für Betroffene und deren Angehörige bedeute Demenz eine starke Belastung und stelle sie jeden Tag vor Herausforderungen. Der Umgang mit Demenzerkrankten ist oft nicht leicht. Besonders die Kommunikation bereite häufig Probleme. Dafür müsse das Umfeld viel Verständnis und Geduld aufbringen. Zudem sei wichtig, behutsam auf Verhaltensänderungen der demenziell Erkrankten zu reagieren.

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Ungeduld und Auseinandersetzungen verschlimmerten die Situation nur. Demenzerkrankte könnten dadurch ängstlicher und aggressiver werden, mahnt Bayerns Gesundheitsministerium. Hingegen wirkten anerkennende und beruhigende Worte oft stressmindernd und gäben Menschen mit Demenz Sicherheit.

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Das Ministerium empfiehlt, einfache Sätze zu nutzen, unterstützt durch Gestik und Mimik. All dies erleichtere Kommunikation mit den Erkrankten. Auch gemeinsames Singen oder ein Rückblick auf das Leben der Patienten können helfen. Für alle, die sich noch mehr mit der Krankheit beschäftigen möchten, läuft morgen Abend (23. September) ab 20 Uhr der Film „Falling“ in „Marias Kino“ in Bad Endorf. Darin geht es um den Protagonisten John, der sich um seinen an demenzerkrankten Vater kümmert. Das Verhältnis der beiden ist jedoch schwierig.

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