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Hilfspakete für die Ukraine

Dank Weihnachtstrucks: Stadtjugendring schickt Hilfsgüter ins Kriegsgebiet

Beim Stadtjugendring sammeln die Beteiligten spezielle Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine.
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Beim Stadtjugendring sammeln die Beteiligten spezielle Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine.

Die Bilder aus der Ukraine haben auch die Verantwortlichen des Stadtjugendrings nicht kalt gelassen. Deshalb werden dort Spenden gesammelt, die von besonderen Lastwagen an die ukrainische Grenze gebracht werden.

Rosenheim – Für Florian Berchtenbreiter von der Firma Paperman ist die Vorbereitung fast schon Routine. „Das wird wahrscheinlich alles reibungslos ablaufen“, sagt Berchtenbreiter. In Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Rosenheim fahren er und sein Beifahrer Christian Scherer Ende März Hilfsgüter an die ungarisch-ukrainische Grenze.

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Im Hinblick auf die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine hat sich der Stadtjugendring in Kooperation mit der Firma Paperman und der Pfarrei St. Michael entschlossen, der ukrainischen Bevölkerung zu helfen. So werden spezielle Hilfsgüter wie Damenhygieneartikel, Babynahrung und Schmerzmittel gesammelt. Unter den Sachen werden auch Schokolade und Malbücher sein. „Wir wollen den Menschen einfach was Gutes tun“, sagt Berchtenbreiter.

Konvoi an die ukrainisch-ungarische Grenze

Für den Transport der Güter wird auf ein erfahrenes Team zurückgegriffen. Berchtenbreiter und Scherer fahren ansonsten für die Johanniter Weihnachtstrucker Spenden in hilfsbedürftige Länder. Auf dem Weg an die ukrainische Grenze werden sich die Rosenheimer einem Konvoi bestehend aus drei Sattelzügen der Weihnachtstrucker aus dem Allgäu anschließen.

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Der Transport soll wahrscheinlich erst am 24. März starten, da dann schon besser eingeschätzt werden könne, was die Menschen vor Ort wirklich benötigen. Ein mulmiges Gefühl oder Angst verspürt Berchtenbreiter nicht. Eher sei er recht gefasst, da ihm die Abläufe von Hilfsgütertransporten sehr vertraut sind. Zudem waren die Weihnachtsfahrten manchmal komplizierter. Dort wurden oftmals Länder außerhalb der EU angefahren. Das bedeutet längere Wartezeiten an den Außengrenzen – teils ein bis zwei Tage mehr, sagt Berchtenbreiter.

Vor Ort ist die Caritas aus Budapest Ansprechpartner. Die Organisation kümmert sich insbesondere darum, dass für die Hilfsgüter dann auch Lagerhallen zur Verfügung stehen.

In Planung ist zudem, dass der Konvoi einen Reisebus mitnimmt. Sofern das Landratsamt im Vorfeld die Verteilung regeln kann, können auf der Rückfahrt ungefähr 50 Hilfssuchende mitgenommen werden.

Sammelaktion bis Sonntag

Bis Sonntag können bei der Sammelstelle der Pfarrei St. Michael in der Westerndorferstraße 43 noch Spenden abgegeben werden. Allerdings wird nur um Dinge gebeten, die auf der Packliste stehen. Diese ist auf der Internetseite des Stadtjugendrings zu finden.

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