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2G-Regel im Einzelhandel: „Mir tun die Ungeimpften leid“

Coronavirus - Hamburg
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Themenbild: 2G-Regel

Mit Ausnahme der Geschäfte des täglichen Bedarfs gilt im Rosenheimer Einzelhandel seit einer Woche die 2G-Regel. Die Reaktionen sind gemischt.

Wir haben Passanten in Rosenheim gefragt, was sie über die weitere Einschränkung für Ungeimpfte denken.

Dagma Frietzsche (66)

Dagmar Frietzsche (66), Rentnerin aus Schonstett: Ich finde die Entscheidung richtig. Damit die Pandemie aufhört, müssen sich die Menschen impfen lassen. Mit der 2G-Regel im Einzelhandel fühle ich mich sicherer, aber dennoch ist trotz Impfung und 2G kein hundertprozentiger Schutz gegeben, vor allem, wenn man noch nicht geboostert ist. Außerdem bedeutet 2G viel mehr Aufwand, weil man vor dem Geschäft warten und seine Zertifikate herzeigen muss. Deswegen kaufe ich zurzeit nur selten ein.

Martin Albrecht (62) und Barbara Fußnegger (57)

Martin Albrecht (62) und Barbara Fußnegger (57), Diplom-Ingenieur und Innenarchitektin aus Hattersheim: Beim Einkaufen fühlen wir uns mit der 2G-Regel im Einzelhandel viel entspannter und halten die Einschränkung für richtig. Man kann nur hoffen, dass die, die beim Thema Impfen falsch abgebogen sind, nun die richtige Entscheidung treffen. Die Einzelhändler tun uns sehr leid. Der Umsatz in den Geschäften ist sicher eingebrochen, trotzdem ist wenig Umsatz besser als gar keiner. Wir merken aber, dass wir nur noch einkaufen gehen, wenn wir etwas brauchen.

Gabriele Bamberger (37)

Gabriele Bamberger (37), Landwirtin aus Kössen: Mir tun die Ungeimpften leid, die jetzt nicht einmal mehr einkaufen gehen dürfen. Natürlich ist der höhere Impfdruck sinnvoll, damit die Pandemie schneller endet, aber ich persönlich würde mich auch bei einer 3G-Regel sicher beim Einkaufen fühlen. Zusätzlich trifft die Regelung die Geschäfte in der Weihnachtszeit sehr, da sie weniger Kunden haben. In Österreich ist der Einzelhandel nach drei Wochen Komplett-Lockdown endlich wieder mit 2G geöffnet.

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