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Corona-Lage in der Region Rosenheim

Schwappt mit dem Ende der Osterferien die Omikron-Welle noch einmal hoch?

Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
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Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Schwappt mit dem Ende der Osterferien die Omikron-Welle noch einmal hoch? Der Abwärtstrend bei den Corona-Fallzahlen in der Region Rosenheim scheint zumindest eingebremst. Sorgen bereiten auch die weiteren Kennzahlen: was Testen, Impfen und die Zahl der Corona-Toten anbelangt.

Rosenheim – Der Sinkflug der Corona-Fallzahlen der vergangenen Wochen ist mit Ende der Osterferien in ein Dahingleiten auf einem vergleichsweise hohen Niveau übergegangen. Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Rosenheim ist gegenüber der Vorwoche gar leicht angestiegen: auf 762,7 in der Stadt Rosenheim und 847,5 im Landkreis (Stand 29. April; 22. April: 665,2 Landkreis/811,6 Stadt Rosenheim).

Experte zur Corona-Lage

Seit dem jüngsten Wochenbericht (22. April) hat das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim 2707 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim registriert. In der Vorwoche waren noch 2971 Neuinfektionen gemeldet worden. Laut dem Gesundheitsamt schwächt sich das Infektionsgeschehen ab: „Die aktuelle Welle klingt ab.“

Die Corona-Lage in der Region Rosenheim mit der Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche seit 22. April (Stand 28. April 2022).

Zu den regionalen Hotspots zählen aktuell neben der Stadt Rosenheim mit 511 Neuinfektionen binnen einer Woche Kolbermoor mit 179 neuen Fällen, Wasserburg mit 172 und Bad Aibling mit 166, gefolgt von Bruckmühl mit 139 Neuinfektionen. Verschont geblieben ist Landkreis Rosenheim ist diese Woche einzig die Mini-Gemeinde Chiemsee. Im einstelligen Bereich blieben lediglich Gstadt am Chiemsee (8) und Höslwang (9).

Wenig PCR-Tests

Allerdings gibt Behörden-Chef Dr. Wolfgang Hierl weiter zu bedenken: Dass in vielen Fällen kein PCR-Test mehr durchgeführt werde, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Infektionszahlen führen könne.

Weitere Corona-Tote

Verdoppelt gegenüber der Vorwoche hat sich die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen in der Region: von zwei auf vier Fälle. Damit erhöht sich Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie vor gut zwei Jahren auf insgesamt 839 offiziell registrierte Corona-Tote. Davon waren 40 Personen unter 60 Jahre alt, 551 über oder gleich 80 Jahre alt. Die zuletzt gemeldeten Verstorbenen waren in drei Fällen über 80 Jahre alt, in einem Fall zwischen 60 und 80. Zwei der verstorbenen Personen waren laut Gesundheitsamt in einem Heim betreut worden.

Die Lage in den Kliniken

Nach Aussage des Ärztlichen Leiters Krankenhauskoordinierung, Dr. Michael Städtler, sind die Belegungszahlen mit Covid-19 auf den Normalstationen weiter abnehmend, auf den Intensivstationen gleichbleibend. Ein gleiches Bild zeige sich im gesamten bayerischen Raum. Die Auslastung der Kliniken auch auf den Normalstationen sei allerdings unter anderem durch aufgeschobene Behandlungen insgesamt sehr hoch.

Mehr Ausbrüche in den Altenheimen

Aus den Heimen in Stadt und Landkreis wird weiterhin eine hohe Zahl an Infektionen gemeldet. Was aufhorchen lässt: Insgesamt, so heißt es aus dem Gesundheitsamt, scheint in diesem Bereich die Infektionsaktivität in den Einrichtungen kurzfristig leicht zuzunehmen. Dabei ist der Anteil der positiv getesteten vollständig geimpften und größtenteils geboosterten Bewohner und Mitarbeiter weiterhin sehr hoch; die Verlaufsformen seien in der Regel milde und es bestehe eine nur sehr geringe Rate an Hospitalisierungen der Bewohner.

So bestanden nach Angaben des Gesundheitsamtes Covid-19-Infektionsgeschehen zuletzt in 26 Alten- und Pflegeheimen (Vorwoche: 27), in neun Einrichtungen (Vorwoche: 4) ereigneten sich Ausbrüche mit jeweils fünf und mehr Fällen bei Bewohnern. Betroffen waren insgesamt 88 Bewohner (Vorwoche: 54) und 74 Mitarbeiter (Vorwoche: 68). Insgesamt vier Heimbewohner (Vorwoche: 5) mussten laut Gesundheitsamt hospitalisiert werden.

Kita-Gruppen mussten schließen

Mit Ende der Osterferien machte sich Corona auch in den Kindertagesstätten wieder bemerkbar: In der zurückliegenden Woche wurden dem Gesundheitsamt insgesamt zwei Gruppenschließungen in Kitas übermittelt.

Kaum Impfungen

Weiter hinter dem bundesweiten Durchschnitt liegt die Impfquote in der Region Rosenheim: mit 64,5 Prozent bei den Erstimpfungen (+ 11 gegenüber der Vorwoche) und 66,3 Prozent bei den Zweitimpfungen (+45). Hinzu kamen diese Woche 191 Booster (1. Auffrischung; gesamt 149 468) und 404 Zweitauffrischungen (gesamt 6119).

Impfzentrum reduziert Öffnungstage

Aufgrund der geringen Nachfrage hat das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese nun seine Öffnungszeiten weiter eingeschränkt. Von Sonntag, 1. Mai, an bleibt das Impfzentrum vorerst sonntags und mittwochs geschlossen. An den übrigen Tagen ist weiterhin von 8 bis 17 Uhr geöffnet (Registrierung möglich unter www.impfzentren.bayern sowie unter Telefon 08031/365-8899).

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