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Weiter unklare Datenlage für die Region Rosenheim

Corona-Zahlen für Rosenheim im Keller - doch von Jubel keine Spur

Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
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Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Die Corona-Zahlen für die Region Rosenheim rauschen weiter in den Keller – doch von Jubel keine Spur: Denn die Zahlen sind seit Tagen verfälscht. Was zu der unklaren Datenlage führte und wie es nun weitergeht.

Rosenheim – Die technische Panne bei der Datenübermittlung zwischen Laboren und dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim ist noch immer nicht beseitigt. „Nach wie vor kommt auf dem elektronischen Weg nichts an“, erklärt Behördensprecher Michael Fischer am Montag auf OVB-Anfrage. Das Einzige, was dieser Tage funktioniert: das Fax. „Diese Daten werden per Hand erfasst und eingegeben“, führt Fischer aus.

Eine Handvoll Neumeldungen

Dementsprechend gering fallen die Neumeldungen von Corona-Fällen aus. Sonntag kamen für den Landkreis offiziell magere acht Neuinfizierte hinzu, für die Stadt gar nur zwei.

Inzidenz bei unter 500

Die 7-Tage-Inzidenz ist in der Zwischenzeit bei 460 für den Landkreis und 533 für die Stadt Rosenheim angelangt (Stand 7. März). Noch in der Vorwoche bewegte sich die Inzidenz bei 1774 im Landkreis und 1371 in der Stadt (28. Februar). Seit Mitte vergangener Woche dann der – technisch bedingte – Sinkflug. Zahlen und Daten, die in keiner Weise der Realität entsprechen. Denn bundes- wie auch bayernweit ist aktuell die Tendenz wieder steigend. Bundesweiter Spitzenreiter war am Montag, 7. März, Garmisch-Partenkirchen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 2981.

Für Stadt und Landkreis Rosenheim hoffte Behördensprecher Fischer am Montag, dass die Übermittlungsschwierigkeiten nun bald behoben werden können. Er betont allerdings: „Das Problem liegt nicht bei uns im Haus.“

Datenpanne seit einigen Tagen

Zum Ende der vergangenen Woche hatte der Behördensprecher erstmals auf die Schwierigkeiten hingewiesen, deshalb war auch der übliche Wochenbericht mit Lagebeschreibung ausgeblieben: „Wir wissen, dass es einen massiven Rückstau bei den Meldungen gibt“, teilte der Sprecher mit und verwies darauf, dass die derzeitigen veröffentlichten Fallzahlen „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht dem tatsächlichen Infektionsgeschehen“ entsprechen. Und weiter: „Eine seriöse Einschätzung der Infektionslage ist aktuell nicht möglich“, so der Sprecher.

Eigenverantwortung zeigen

Die Behörde bittet aufgrund der technischen Schwierigkeiten weiterhin diejenigen Personen, die einen positiven Corona-Laborbefund erhalten, sich derzeit eigenverantwortlich in Quarantäne zu begeben. Darüber hinaus werden sie seitens des Gesundheitsamtes ersucht, ihre engen Kontaktpersonen auch außerhalb der Familie (darunter Freundeskreis, Arbeitsstätte) über das erhöhte Ansteckungsrisiko zu informieren und sie zu bitten, ihre sozialen Kontakte für 14 Tage nach dem letzten Kontakt auf das Notwendigste zu reduzieren, kontinuierlich im Kontakt zu anderen Personen eine Maske zu tragen und sich testen zu lassen.

Hinweise und Infos

Detaillierte Informationen und Handlungsanweisungen für SARS-CoV-2-Infizierte, Kontaktpersonen und Verdachtspersonen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de/covid-19 eingestellt.

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