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Zentren in Rosenheim bleiben erhalten

Keine gratis Corona-Tests mehr ab 11. Oktober: Wo Sie sich in Rosenheim noch testen lassen können

Corona-Tests sind auch für die Bevölkerung in der Region Rosenheim ab Montag kostenpflichtig. Einige wenige Gruppen sind davon nicht betroffen.
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Corona-Tests sind auch für die Bevölkerung in der Region Rosenheim ab Montag kostenpflichtig. Einige wenige Gruppen sind davon nicht betroffen.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Viele Testzentren in der Region Rosenheim bleiben auch nach kommenden Montag in Betrieb. Denn ab dem 11. Oktober sind Corona-Tests für einen Großteil der Bevölkerung kostenpflichtig. Ein Überblick über Standorte, Ausnahmen und Preise.

Rosenheim – Andrija Horvat will auch weiterhin für seine Kunden da sein. Das sagt er am Telefon, wenige Tage bevor Corona-Tests in ganz Deutschland nicht mehr kostenlos sein werden. Horvat ist Geschäftsführer des Dienstleistungsunternehmens Mediprime, das in der Region vier Schnellteststationen betreibt.

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Diese befinden sich vor dem Rosenheimer Ballhaus, beim Mediamarkt im Aicherpark, vor dem Toom Baumarkt in Kolbermoor und in Bad Feilnbach. Alle außer das Zentrum in Kolbermoor will er weiterführen – trotz voraussichtlicher Einbußen. „Ich vermute einen Umsatzeinbruch von 50 Prozent“, sagt Horvat. Wie viel die Tests, die man bar oder mit Karte bezahlen kann, genau kosten sollen, weiß er noch nicht. Er schätzt, dass sich der Preis zwischen 14 und 20 Euro einpendeln wird.

Bar oder mit Kreditkarte bezahlen

Billiger ist es bei Zentren des BRK. Laut Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt kostet ein Schnelltest ab dem 11. Oktober 11,50 Euro. Bezahlen können die Menschen bar vor Ort oder auch bei der Online-Anmeldung via Sofortüberweisung und Paypal. Auch Kartenzahlung soll möglich sein – zwar nicht direkt ab Montag, aber im Laufe der kommenden Woche.

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Doch auch er rechnet damit, dass „die Testzahlen wesentlich zurückgehen“. Deshalb reduziert das BRK die Anzahl seiner Stationen von neun auf fünf. Weiterhin können sich die Menschen bei der Kreisgeschäftsstelle in der Rosenheimer Tegernseerstraße testen lassen. Außerdem ist das am Weko-Parkplatz, in den BRK-Häusern Raubling und Kiefersfelden und am Bahnhof Bad Aibling möglich.

Vier Teststationen fallen weg

Die Zentren in Bad Endorf, Bruckmühl, Aschau und in der Rosenheimer Münchener Straße fallen weg – vorerst. Steige die Nachfrage nach Tests außerordentlich, könne man bei Bedarf wieder mehr Stationen in Betrieb nehmen. Der QR-Code, den man bisher für mehrere Tests verwenden konnte, ist ab Montag ungültig. Unter www.coronatest-rosenheim.de ist ab 11. Oktober ein neuer Code erhältlich.

Wie die Lage im Testzentrum auf der Rosenheimer Loretowiese ist, darüber lag bis Redaktionsschluss des Newsletters vonseiten der Stadt keine Auskunft vor. Die Firma Eurofins, die das Zentrum betreibt, ließ laut Stadt-Pressesprecher Christian Schwalm mit einer Antwort auf sich warten.

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Eine, die ihre Schnellteststation ab dem 11. Oktober nicht mehr weiter betreibt, ist Nadja Wehner. Die Inhaberin der Rosen Apotheke in Rosenheim hat gut sieben Monate lang Schnelltest im Bürgerhaus Happing angeboten. Jetzt wolle man sich als Apotheke nur noch „den Kernaufgaben widmen“, also die Bevölkerung mit Arzneimitteln zu versorgen und sie zu beraten. Viele Studenten hätten in ihrem Zentrum ausgeholfen, die jetzt im Herbst wieder zur Universität müssten. Neues Personal zu finden und einzuarbeiten, sei aufwendig.

Bestimmte Personengruppen müssen nichts zahlen

Auch der Traunsteiner BRK-Kreisverband schließt seine acht über den Landkreis verteilten Schnellteststationen ab Montag. Lediglich jene beiden, die an die großen Testzentren in Traunstein und Trostberg angebundenen sind, werden vorerst weiter betrieben.

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Während die meisten Menschen künftig für ihre Tests zahlen müssen, gibt es Gruppen, die davon ausgenommen sind. Dazu zählen laut Bundesgesundheitsministerium Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Auch Kinder bis zwölf Jahre gehören dazu. Schwangere sowie 13- bis 17-Jährige können sich noch bis zum 31. Dezember kostenlos testen lassen.

Außerdem ist das Angebot für diejenigen frei, die ihre Corona-Quarantäne beenden wollen und dafür einen Test benötigen. Ein Nachweis ist in allen Fällen nötig, zum Beispiel in Form eines ärztlichen Zeugnisses oder eines Mutterpasses.

Möglichkeit für Studenten auf dem Campus der TH:

Auf dem Rosenheimer Campus der TH gibt es für Studenten von Montag bis Freitag von 7.30 bis 10 Uhr sowie dienstags und mittwochs zusätzlich von 14 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Je nach Bedarfs kann die Hochschule die Angebote laut Pressesprecher Anton Maier noch ausweiten. Zudem seien PCR-Tests im Zentrum auf der Loretowiese noch bis zum 30. November kostenfrei, wenn man einen Studentenausweis vorlegen könne.

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