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Mit Einführung der 3G-Regeln

Corona: Die Schnelltest-Nachfrage zieht in Rosenheim wieder an

Diese Schnelltestzentren gibt es noch in der Stadt Rosenheim.
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Diese Schnelltestzentren gibt es noch in der Stadt Rosenheim.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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In Bayern gilt die 3G-Regel. Sprich: Wer ungeimpft und nicht von Covid genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen. Die Nachfrage nach den Proben steigt wieder – nach zuvor sinkenden Zahlen.

Rosenheim – Für die Stadt Rosenheim verzeichnet das Staatliche Gesundheitsamt noch elf Standorte für Schnelltestzentren. Im Juni waren es noch 16, diese Zahl sank im Juli auf zwölf. Einer dieser verbliebenen Teststandorte ist die Rosenapotheke in Happing. Dort registriert die Apothekerin Ursula Schaumberg nach Monaten sinkender Nachfrage an Schnelltests wieder einen Anstieg.

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Vor allem, nachdem die Inzidenzzahlen für die Stadt Rosenheim erneut merklich angestiegen war und neue Beschränkungen mit sich brachte. Insbesondere zu den Wochenenden ziehe die Zahl an Tests merklich an. „Man merkt, dass es noch viele Ungeimpfte gibt“, sagt sie.

Welle an Reiserückkehrern

Auch beim Rosenheimer Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes, der zwei Teststationen im Stadtgebiet betreibt, steigt die Zahl an Tests nach einer Talsohle wieder, wie Kreisverbandsgeschäftsführer Martin Schmidt berichtet. Gerade im letzten Drittel des Monats August sei die Zahl an Testungen deutlich angestiegen.

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Schmidt vermutet, dies könne mit der Welle an Reiserückkehren zusammenhängen. Wie viele Fälle tatsächlich damit zusammenhängen, will das Staatliche Gesundheitsamt aus Kapazitätsgründen erst heute bekannt geben. Bis Mitte August sei die Zahl an Testungen in etwa konstant geblieben. Trotz steigender Zahlen seit Ende August:

Geringere Vergütung für Testzentren

Vom Testungsniveau der Monate April und Mai sei man noch immer weit entfernt. Und beim Blick auf den Landkreis ergibt sich ein ähnliches Bild. Dort ist die Zahl der Schnelltestzentren seit Juni merklich gesunken. Waren beim Gesundheitsamt des Kreises ursprünglich 81 Testzentren registriert, sank diese Zahl bereits im Folgemonat auf 62, im August war es nur noch knapp die Hälfte im Vergleich zum Juni: 45 Schnelltestzentren waren seinerzeit noch beim Kreis registriert. Die Zentren hätten fast ausnahmslos wirtschaftliche Gründe für ihre Schließung angegeben.

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Zum Beispiel wegen der geringeren Vergütung. Konnten Anbieter bis Juli noch 18 Euro pro Test abrechnen, sind es seitdem nur noch 11,50 Euro. Doch auch die Anbindungspflicht an die Corona-Warnapp für die Abrechnung wie auch die gesunkene Nachfrage nach Tests, seien wohl Gründe für die gesunkene an Testzentren. „Aktuell verzeichnen wir wieder vermehrte Anfragen und haben im September zwei neue Teststationen in Bernau am Aldi-Parkplatz und am Erlensee beauftragt“, berichtet die Sprecherin des Landkreises Rosenheim, Ina Krug.

Ende der kostenfreien Tests

Auch wenn die Nachfrage nach Tests wieder steigt: Ab 11. Oktober sollen die Kosten für die Schnelltests nicht länger vom Staat erstattet werden. So hat es die Bund-Länder-Kommission im August beschlossen. Nur für all jene, die sich mangels Impfempfehlung nicht vakzinieren lassen können – darunter Kinder unter zwölf Jahren – sollen die Tests auch weiterhin kostenfrei bleiben.

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Am Dienstag veröffentlichte das Bundesgesundheitsministerium die entsprechende Verordnung, die damit in Kraft trat. Der Rosenheimer Kreisverband des BRK will seine Schnelltestangebote fortführen, wenn auch in geringerem Umfang, wie Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt schildert. Am Montag will man beraten, welchen Preis die Hilfsorganisation aufrufen will, um Kosten für Material und Personal zu decken.

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