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Bezirksversammlung

Corona bremst den Kolping-Bezirksverband Rosenheim aus – Alltag soll langsam zurückkehren

Bezirksvorsitzender Eberhard Häfele (Zweiter von rechts) überreichte Diözesanvorsitzendem Karl Heinz Brunner (Zweiter von links) einen Scheck über 500 Euro für die Kolpingarbeit in Ecuador. Auch die Diözesanvorstandsmitglieder Hans Anders und Dr. Susanne Knobloch freuten sich über die Spende.
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Bezirksvorsitzender Eberhard Häfele (Zweiter von rechts) überreichte Diözesanvorsitzendem Karl Heinz Brunner (Zweiter von links) einen Scheck über 500 Euro für die Kolpingarbeit in Ecuador. Auch die Diözesanvorstandsmitglieder Hans Anders und Dr. Susanne Knobloch freuten sich über die Spende.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Corona-bedingt kam die Arbeit des Kolping-Bezirksverbandes Rosenheim während der Pandemie fast gänzlich zum Erliegen. Jetzt will die Vereinigung, in der alle Kolpingfamilien in Stadt und Landkreis zusammengeschlossen sind, zum Alltag zurückkehren. Das kündigte Bezirksvorsitzender Eberhard Häfele an.

Rosenheim – Sein Rechenschaftsbericht bei der Bezirksversammlung fiel entsprechend mager aus. „Unsere Aktivitäten waren im Wesentlichen auf Gottesdienste und Videokonferenzen beschränkt“, sagte der Bezirksvorsitzende. Eine größere öffentliche Veranstaltung sei lediglich die Bezirksmaiandacht im Mai 2020 in Bad Aibling gewesen. Der Bezirksvorstand habe trotz der schwierigen Gesamtsituation von 2019 bis zum Herbst 2021 insgesamt zehnmal getagt und sich ausgetauscht, listete Häfele auf. Dabei ging es auch um das größte Problem, mit dem der Kolpingbezirk aktuell zu kämpfen hat: die schwindende Mitgliederzahl.

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Diesem Trend entgegenzuwirken, ist auch die Absicht, die hinter einem neuen Leitbild steckt, das sich Kolping auf Bundesebene geben will. Es soll voraussichtlich im nächsten Jahr verabschiedet werden, dessen Vorgaben sind dann auch für den Kolpingbezirk Rosenheim verbindlich. Diözesanvorsitzender Karl Heinz Brunner erläuterte im Beisein seiner Vorstandsmitglieder Hans Anders und Dr. Susanne Knobloch die wesentlichen Ergebnisse des bisherigen Diskussionsprozesses und beantwortete Nachfragen aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer. Zentrale Frage ist, wie sich die Kolpingfamilien öffnen können, um für einen größeren Interessentenkreis attraktiv zu werden, ohne ihre Identität aufgeben zu müssen.

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Trotz der für den Bezirksverband nicht einfachen Zeit konnte Schatzmeisterin Uschi Liegl von einem soliden Finanzstand berichten. Der machte es möglich, dass sich der Diözesanvorsitzende Karl Heinz Brunner über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen durfte, den der Bezirk für die Kolpingarbeit in Ecudaor zur Verfügung stellt. Seinen Dank für die Spende verband Brunner auch mit einem Kompliment für die Arbeit des Bezirksverbandes. „Ihr habt das Pflänzchen Kolpingarbeit in schwierigen Zeiten bestmöglich in Ehren gehalten. Für diesen Einsatz danke ich Euch“, so Brunner.

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