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Bunte Blickfänge: Hier sind die Kunstwerke des Rosenheimer Transit-Art-Festivals zu finden

Das Würzburger Duo „ATE Crew“ durfte gleich zwei Wände am Sozialrathaus in der Reichenbachstraße gestalten. Auch diese hat Oberbürgermeister Andreas März – wie alle Kunstwerke – besucht.
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Das Würzburger Duo „ATE Crew“ durfte gleich zwei Wände am Sozialrathaus in der Reichenbachstraße gestalten. Auch diese hat Oberbürgermeister Andreas März – wie alle Kunstwerke – besucht.
  • VonAndreas Friedrich
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Das „Transit Art Festival 2021“ in Rosenheim ist zu Ende: Nach musikalischem Auftakt beim Sponsor VR Bank und viel guter Laune machten sich an exponierten Wänden in der Stadt ein hiesiges und ein Würzburger Künstlerteam ans Werk, außerdem ein bayerischer und ein griechischer Street-Art-Künstler.

Rosenheim – Garniert mit Festival-Aufstellern, Liegestühlen und den von fern auffallenden knallroten Hebebühnen zog die mehrtägige Aktion einige Aufmerksamkeit auf sich. Manchmal zeigten sich Passanten skeptisch – klar, denn zu Beginn sieht man an der Wand, oder im Fachjargon „Mural“ erst einmal nur eine Art Vorskizze.

Hier sind die jeweiligen Kunstwerke zu finden.

Doch die Reaktionen eigentlich aller Einheimischen fielen sehr positiv aus. Vor allem an der Mangfall, wo das Rosenheimer Trio Cultrona, Brandlhuber und Brader auf Augenhöhe mit dem Publikum und wegen des Hochwassers mit Verzögerung agierte, gab es viele aufgeschlossene und interessierte Rückmeldungen.

Ein echter Blickfang: Die Berlinerin Julia Benz machte schon vor der Festivalwoche den Anfang und gestaltete das Verwaltungsgebäude in der Rathausstraße 30 mit knalligen Farben.

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An einem vorgesehenen Schauplatz passierte ein Malheur: In der Dr.-Geiger-Straße erwies sich die erste Hebebühne als zu klein und die zweite als zu schwer – sie sank in die Teerdecke ein und die Aktion musste abgebrochen werden. Doch diese Wand soll im Laufe des Jahres noch einmal separat in Angriff genommen werden, wie Galerieleiterin Monika Hauser-Mair mitteilte.

An der Mangfall hinterließen Stella Brandlhuber, Sabrina Alice Cultrona und Elias Brader ihre Spuren und verpassten der grauen Wand ein interessantes Fluss-Motiv mit kontrastierenden Farben.

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Die Wand mit der größten Fernwirkung des Festivals gehörte Mr. Woodland alias Daniel Westermeier: Sein komplexes Motiv eines doppelt dargestellten Paars nimmt man bereits von Weitem wahr.

Zum Glück wurde erfolgreich improvisiert: Die Inhaber von Modepark Röther stellten kurzfristig eine weitere Wand zur Verfügung, sodass Künstler Gera doch noch auf seine Kosten kam, mit einem spektakulären Großformat. Monika Hauser, beim Besuch am Modepark angetroffen, zeigte sich sehr zufrieden mit der diesjährigen Street-Art-Aktion: „Zunächst einmal danken wir der VR Bank, ohne deren Unterstützung wäre das Festival so nicht möglich, und gerne arbeiten wir wieder mit der Bank zusammen!

Die kurzfristig vom Modepark Röther zur Verfügung gestellte Wand erwies sich für Künstler Gera als Glücksfall. Das Werk passt auch gut zum Motiv von Mr. Woodland an der Längsseite des Gebäudes.

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Die beiden Motive am Sozialrathaus an der Reichenbachstraße des Würzburger Künstlerduos „ATE Crew“ (siehe oben) ergeben ein zusammenhängendes Motiv mit zwei Frauenfiguren.

Uns ist es wichtig, dass die Transit Art als eigenständige, hochprofessionelle Kunstform anerkannt wird. Das Ziel ist dabei nicht, dass nach und nach alle Wände Rosenheims komplett bemalt werden. Es geht vielmehr darum, einzelne gezielte Impulse zu setzen – damit wird der Blick auch auf vorher vermutlich weniger bekannte Ecken gelenkt, die Betrachterinnen und Betrachter können sich dann mit der Kunst im öffentlichen Raum auseinandersetzen.“

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