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Klima und Energiewende im Mittelpunkt

Bund Naturschutz und Rosolar organisieren gemeinsam den Rosenheimer Umwelttag

Zahlreiche Stände schmückten die Fußgängerzone in der Innenstadt.
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Zahlreiche Stände schmückten die Fußgängerzone in der Innenstadt.

Nach zwei Jahren Pandemie war es soweit: Der Umwelttag für Stadt und Landkreis Rosenheim konnte wieder stattfinden. Wie üblich von Bund Naturschutz (BN) und Rosolar organisiert.

Rosenheim – Strahlender Sonnenschein und eine volle Fußgängerzone waren gute Rahmenbedingungen, um die Themen Klima- und Naturschutz mit vielen Aktionen und Informationen ins Bewusstsein zu rücken.

Energiewende als zentrales Thema.

Die Energiewende voranzubringen spielte an den etwa 20 Ständen eine dominante Rolle, sei es nun durch Energieeinsparung oder durch die Nutzung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Solarenergie.

Doch auch eine Verkehrswende erschien etlichen Ausstellern, gerade im Raum Rosenheim, nötig: Sie wollten das Radfahren durch Fahrradstraßen sicherer und komfortabler gestalten, mithilfe des Nahverkehrsplans die Busanbindung verbessern, im Siedlungsbereich Tempo 30 fördern, den Lkw-Transitverkehr durch eine grenzübergreifende Korridormaut wirksam vermeiden, verteilen oder auf die Schiene verlagern. Für eine echte Agrarwende forderten einige Teilnehmer mehr regionale Bio-Kost aus der Region, andere auch eine Ernährung mit weniger Fleisch und sonstigen Tierprodukten. Gerade eine solche Wende würde dem Schutz bedrohter Arten dienen, auf den etliche Stände hinwiesen.

Nachhaltige Stadtentwicklung ist von enormer Wichtigkeit.

Unnötigen Müll wollte man durch Mehrweg-Verpackungen vermeiden, den biogenen Müll durch die zügige Einführung der Biotonne endlich sinnvoll nutzen. Betont wurde auch die Wichtigkeit einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Rosenheimer Norden – ohne große neue Einzelhandelsflächen und ohne Grünflächen-Zerstörung zwischen den Ortsteilen.

StadtLeben veranstaltete am gleichen Tag einen Frühjahrsmarkt am Salzstadel.

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Eine Critical-Mass-Demo für den Radverkehr und eine Führung auf dem stadtökologischen Themenweg waren weitere Attraktionen in der Nähe.

Insgesamt stieß der Umwelttag auf großes Interesse beim Publikum und wurde auch zur Vernetzung unter den Aktiven genutzt. RE/JuF

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