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Bildhauer Alfred Regnat fertigt Bauwerk

Mit Trinkwasser oder nicht? Gemeinde Vogtareuth bekommt einen Brunnen für den Dorfplatz

So soll der Brunnen für den Vogtareuther Dorfplatz aussehen.
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So soll der Brunnen für den Vogtareuther Dorfplatz aussehen.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Aus rotem Trientiner Marmor soll er sein, 80 Zentimeter hoch und drei Tonnen schwer: der Brunnen für den Vogtareuther Dorfplatz. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat ihn ohne Gegenstimme genehmigt. Uneinig war man sich darüber, ob Trink- oder Naturwasser aus dem Brunnen fließen soll.

Vogtareuth –Es ist nicht der erste Brunnen, den Alfred Regnat aus Vogtareuth für eine Kommune im Landkreis baut. Einer steht schon vor der Rosenheimer Stadthalle, drei weitere haben in Stephanskirchen ihre Plätze.

Das Bauwerk, das er der Gemeinde Vogtareuth angeboten hat, soll im Bereich Moosweg/Vogteistraße stehen. Dort entsteht im Rahmen der Dorferneuerung ein Dorfplatz. 23.000 Euro kostet der Brunnen, 8740 Euro davon übernimmt die Gemeinde. Den Rest finanziert die Teilnehmergemeinschaft Vogtareuth II.

Wasserabgabe wird automatisch geregelt

Regnat hat den Brunnen so entworfen, dass es möglich ist, Trinkwasser daraus fließen zu lassen. Es soll in einem „bleistiftdünnen Strahl“ aus einem Hahn laufen, um wenig zu verschwenden. Außerdem werde automatisch geregelt, wann der Brunnen Wasser abgebe. „Nur zu bestimmten Zeiten und nachts und im Winter gar nicht“, sagt Regnat.

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Die Flüssigkeit, die aus dem Trinkbecken überläuft, geht nach Auskunft des Bildhauers nicht verloren, sondern wird in einem Bodenbecken aufgefangen. So könnten Vögel oder Hunde davon trinken. „Es soll ein Brunnen für Menschen und Tiere sein“, betont Regnat. In den Rand will er das Gemeindewappen von Vogtareuth einarbeiten.

Trinkwasser oder Naturwasser?

Dass der Brunnen nach Vogtareuth kommen soll, war für den Gemeinderat klar. Uneinig waren sich die Mitglieder darüber, ob aus dem Bauwerk Trink- oder Naturwasser fließen soll. Zweiter Bürgermeister Johann Bürger-Schuster (CSU-parteifreie Wähler) gab in der Sitzung zu bedenken, dass die Gemeinde im Falle von Trinkwasser dieses auch bezahlen müsse. Naturwasser sei bei seinem Entwurf ebenfalls möglich, sagt Regnat.

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Franz Dutz warf ein, dass das Wasser auch das ganze Jahr laufen müsse, damit es in der Leitung nicht verkeime. Unklar war auch, welche Haftungsauflagen bei einem Trinkwasserbrunnen erfüllt werden müssen. Auf Vorschlag von Bürger-Schuster will die Verwaltung sich erst zu etwaigen Kosten sowie Vor- und Nachteilen eines Trinkwasserbrunnens informieren.

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