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Nach Verschwinden von Unterlagen in Rott und Ramerberg

Auch Briefwahlunterlagen in Söchtenau verschwunden – Ursachensuche bei der Post läuft

Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl in zehn Tagen sind auch in Söchtenau in größerem Umfang verschwunden.
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Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl in zehn Tagen sind auch in Söchtenau in größerem Umfang verschwunden.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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Es trifft nicht nur Rott: Auch in Söchtenau sind Briefwahlunterlagen verschwunden. In Rott sind mittlerweile 15 Fälle bekannt, in Söchtenau sind es doppelt so viele. Mindestens.

Söchtenau/Riedering – „Bei uns haben sich rund 30 Leute gemeldet, die ihre Unterlagen nicht bekommen haben“, sagt Bürgermeister Bernhard Summerer, „wie viele es noch betrifft, die sich bisher nicht gemeldet haben, wissen wir natürlich nicht.“

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Es stand schnell fest, dass die vermissten Unterlagen alle am 2. September von der Gemeindeverwaltung zur Post gegeben wurden. Aber bis heute nicht bei den Wahlberechtigten ankamen.

Ursachenforschung bei der Post losgetreten

„Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, Kontakt zum Briefverteilungszentrum und zur übergeordneten Stelle in München aufgenommne, um Ursachenforschung zu betreiben. Bisher haben wir von der Post noch keine Rückmeldung, warten aber stündlich darauf“, so Summerer am Mittwoch Nachmittag.

Post schließt eigenen Fehler zunächst aus

Klaus-Dieter Nawrath, Pressesprecher der Post, hatte im Fall Rott ein Verschulden seines Hauses noch ausgeschlossen. Weitere Vorfälle waren ihm zu dem Zeitpunkt nicht bekannt. Unter Umständen müsse man weitere Prüfungen einleiten. Auf die Nachfrage nach den Söchtenauer Wahlunterlagen sicherte er gegenüber der Redaktion sofortige Nachforschungen zu.

Die erbrachten bis zum Abend, dass zwei Briefe mittlerweile angekommen sind, einmal wurde der Kunde nicht erreicht und ein Brief wurde tatsächlich fehlsortiert. „Der wird am Donnerstag zugestellt“, so Nawrath. Der Verbleib der anderen Briefe ist noch nicht geklärt. Flächendeckende Probleme bei der Zustellung der Briefwahlunterlagen seien nicht festzustellen.

Technische Probleme in Riedering bei Anforderung

Auch aus Riedering hatte sich ein Leser bei der Redaktion gemeldet. Dort ist Bürgermeister Christoph Vodermaier und seiner Verwaltung nichts bekannt, dass vom Rathaus verschickte Unterlagen nicht bei Adressat ankamen. „Allerdings hatten wir bis 30. August technische Probleme bei der Anforderung von Briefwahlunterlagen online. Wer sie zuvor beantragt und bisher nicht erhalten hat, soll sich bitte bei uns in der Verwaltung melden, wir kümmern uns umgehend darum“, versichert der Bürgermeister.

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Wer seine schon länger angeforderten Unterlagen bis Samstag nicht im Briefkasten hat, sollte sich dann möglichst schnell bei seiner Gemeinde melden. Damit noch genug Zeit zum Reagieren bleibt und auch wirklich jede Stimme zählt.

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