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Hohe Folgeschäden – Produktion steht still

Kein Hinweis auf Brandstiftung: Feuer im Rosenheimer Danone-Werk verursacht hohen Schaden

Mit einem Großangebot rückte die Feuerwehr zu einem Brand im Danone-Werk an.
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Mit einem Großangebot rückte die Feuerwehr zu einem Brand im Danone-Werk an.
  • Mathias Weinzierl
    VonMathias Weinzierl
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  • Martin Kreklau
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Ein Großaufgebot der Feuerwehr musste einen Brand im Danone-Werk in Rosenheim löschen. Der Schaden ist hoch und wann die Produktion wieder beginnen kann, unklar. Zwei Tage nach dem Feuer steht fest: die Kosten sind weit höher als nur der Brandschaden selbst.

Update 26. Juli

Brand zieht immense Folgekosten nach sich

Rosenheim – Der Brand im Rosenheimer Danone-Werk am Samstagvormittag (24. Juli) hat nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei einen immensen Sachschaden verursacht. Die Ermittler, die bereits eine erste Begehung am Brandort gemacht haben, gehen von Schäden im höheren sechsstelligen Euro-Bereich aus. Hinweise auf Brandstiftung gibt es indes nicht. „Es deutet viel daraufhin, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat“, sagte Carolin Englert, Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen.

Wie berichtet war die Feuerwehr am Samstag gegen 11.30 Uhr zum Danone-Werk ausgerückt, nachdem im Keller des Hauses ein Brand ausgebrochen war. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht, der Großeinsatz nach rund drei Stunden beendet werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Produktion bei Danone steht nach Feuer still

Der materielle Schaden hingegen scheint immens zu sein. „Das Problem ist wohl nicht der Brand an sich“, hatte Englert gegenüber den OVB-Heimatzeitungen zu berichten, „sondern der Rauch, der zahlreiche Produkte unverwertbar gemacht sowie das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen hat“.

Lesen Sie auch: Nicht schnell genug am Einsatzort: Wie die Rosenheimer Feuerwehr das Problem lösen will

Danone selbst kann zum Schaden noch keine Einschätzung abgeben. „Wir sind gerade dabei, den Schaden zu schätzen“, sagte Unternehmenssprecherin Dr. Susanne Knittel auf Anfrage unserer Zeitung. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine Angabe über die Höhe machen.“

Auch zur Frage, welche Auswirkungen der Brand auf die Produktion haben wird, kann das Unternehmen noch keine genauen Aussagen treffen. Knittel: „Wann und ob die Produktion wieder aufgenommen werden kann, prüfen wir derzeit ebenfalls mit den internen und externen Sachverständigen.“ Geplant war, dass die Produktion im Werk Rosenheim nach dieser Woche ausläuft. Das Gelände wird dann das Münchner Familienunternehmen Saumweber übernehmen, das dort nach Umbauarbeiten ab 2022 unter anderem Speisefette und -öle herstellen will.

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Der ursprüngliche Artikel vom 25. Juli

Rosenheim - Starke Rauchentwicklung in einem Gebäude des Danone-Werks in Rosenheim führte am Samstag, gegen 11.30 Uhr, zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Im Keller des Hauses war ein Brand ausgebrochen, der Rauch breitete sich dann über die oberen Stockwerke aus.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Gefahr für Menschen bestand nicht, da an diesem Tag im Werk nicht gearbeitet wurde. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen mitteilt, liegen bislang keine weiteren Erkenntnisse vor. Am Montag (26. Juli) übernehme die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Rosenheim finden Sie hier.

Mindestens sechsstelliger Schaden

Laut Susanne Knittel, Pressesprecherin bei Danone, sei ein Kabelbrand infolge eines technischen Defekts die Ursache des Feuers gewesen. Die Höhe des Schadens, die die Polizei im sechsstelligen Bereich ansiedelt, sei bislang noch nicht abzuschätzen.

Produktions-Neustart nach dreistündigem Feuerwehr-Einsatz unklar

Auch sei unklar, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann. „Es ist ohnehin die letzte Produktionswoche in Rosenheim“, sagt Knittel. Wie Stadtbrandrat Hans Meyrl auf Anfrage erklärt, waren rund 68 Feuerwehrleute und zwölf Fahrzeuge im Einsatz. Der Brand sei schnell unter Kontrolle gewesen, insgesamt habe der Einsatz etwa drei Stunden gedauert.

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