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AKTUELLE UMFRAGE

Bereits vor dem Verbot vermieden Gastronomen Plastik

Jasmin Bannas (31),Restaurant „Zum Santa“„Ich finde das grundsätzlich super und mache das schon seit zwei Jahren. Seitdem habe ich keine Plastikstrohhalme mehr. Ich bin auf Papier umgestiegen. Man muss die Umwelt schützen und sichern für das, was nachkommt. Wir haben alles aus Karton, auch unsere To-go-Behälter. Man kann nicht immer nur schimpfen und meckern und als Einzelner nichts tun. Nur gemeinsam sind wir stark. Die Gäste nehmen das mehr oder weniger an. Manche belächeln das auch, denen muss man das dann erklären. Wir müssen etwas für unsere Nachkommen tun und nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft.
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Jasmin Bannas (31),Restaurant „Zum Santa“„Ich finde das grundsätzlich super und mache das schon seit zwei Jahren. Seitdem habe ich keine Plastikstrohhalme mehr. Ich bin auf Papier umgestiegen. Man muss die Umwelt schützen und sichern für das, was nachkommt. Wir haben alles aus Karton, auch unsere To-go-Behälter. Man kann nicht immer nur schimpfen und meckern und als Einzelner nichts tun. Nur gemeinsam sind wir stark. Die Gäste nehmen das mehr oder weniger an. Manche belächeln das auch, denen muss man das dann erklären. Wir müssen etwas für unsere Nachkommen tun und nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft.

Rosenheim – Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr auf Mülldeponien oder in den Weltmeeren.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, sind Plastikgeschirr und -besteck in der Europäischen Union nun verboten. Essen und Getränke zum Mitnehmen müssen Gas tronomen ab sofort in Verpackungen aus Papier, Holz oder Zuckerrohr anbieten. Die OVB-Heimatzeitungen haben bei Rosenheimer Wirten nachgefragt, was sie von dem Verbot halten. Sie haben die Umwelt bereits geschützt, bevor die Richtlinie kam.Schlecker (2), re

Olaf Heck (57),Café „includere“„Seit wir offen haben, ist unser To-go-Geschirr kompostierbar. Deshalb macht mir das Plastikverbot auch nichts aus. Ich verbrauche nur noch die übrigen Plastikstrohhalme, die kommen in den Eiskaffee. Ich hab auch schon über eine Alternative nachgedacht. Es gibt ja Strohhalme aus Metall, wobei ich denke, dass die schwer zu spülen sind. Alternativ werde ich dann wieder auch ein Zuckerrohrprodukt nehmen. Es ist prima, man kann es auf den Kompost geben. Ich mag Einweggeschirr nicht, es ist immer besser, dass man es gleich richtig macht für die Umwelt. Man sollte nicht so viel Müll produzieren.“
Toni Sket (73),Wirtshaus „Johann Auer“„Das Verbot war längst überfällig. Ich war der verantwortliche Leiter zur Durchführung von Festivitäten wie Faschingstreiben. Weil ich den Saustall in der gesamten Fußgängerzone nicht mehr sehen konnte, habe ich Mehrweg eingeführt. Die SPD-Stadtratsfraktion hat mir damals den Umweltpreis der Stadt verliehen. Mein ganzes Leben als Wirt war ich grundsätzlich gegen Plastik. Aber auch alle anderen Recycling-Verpackungen sind ein Trugschluss. Diese Menüschalen aus Altpapier eignen sich nicht, wenn man etwas Heißes einfüllt. Die Gäste sollten ihr Geschirr von zu Hause mitbringen, wenn sie ihr Essen abholen.“

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