Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nach den Osterferien

Bayern will Möglichkeit von Corona-Lockerungen testen: „Mehr Bewerbungen als Möglichkeiten“

Wenig los - noch: Nach den Osterferien könnte in Rosenheims Innenstadt nach vorsichtigen Schritten der Öffnungen wieder mehr Leben einkehren.
+
Wenig los - noch: Nach den Osterferien könnte in Rosenheims Innenstadt nach vorsichtigen Schritten der Öffnungen wieder mehr Leben einkehren.
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
    schließen

Ministerpräsident Markus Söder hat in seiner Regierungserklärung vor dem Landtag am Mittwoch (24. März) ausgeführt, wie der Modellversuch zur Öffnung des Lockdowns aussehen könnte. Am 12. April soll es losgehen, in Kommunen mit einem Inzidenzwert von 100 bis 150. Ist Rosenheim noch im Rennen?

Rosenheim –Wo kann man öffnen, wo öffentliches Leben wieder möglich machen, auch trotz oder mit Corona? Für ein Pilotprojekt, das Antworten auf diese Fragen geben soll, hat sich Rosenheim als Modellstadt beworben (wir berichteten). Wie groß die Chancen sind, war auch nach der Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gestern vor dem Landtag nicht zu beantworten.

Söder führte das Projekt gestern immerhin aus. Demnach sollen acht Modellregionen – eine in jedem Bezirk, nur im bevölkerungsreichen Oberbayern zwei – an dem Projekt teilnehmen, nicht nur drei, wie es zunächst geheißen hatte.

Losgehen soll es nach den Osterferien, in Frage kommen Kommunen mit einer Inzidenzzahl von 100 bis 150. Die auserkorenen Kommunen könnten dann ab 12. April sozusagen vom Landesamt für Gesundheit begleitet Öffnungen vornehmen. Söder betonte, dass das Projekt auf großes Interesse stoße: „Wir haben mehr Bewerbungen als Möglichkeiten.“ Noch Chancen, aber große Konkurrenz – so kann man Rosenheims Chancen zusammenfassen.

Rosenheim hat gute Argumente

Für Rosenheim spricht einiges. Die Stadt galt in den vergangenen Monaten immer wieder als Corona-Hotspot. Als kreisfreie Stadt ist Rosenheim überschaubar, besitzt eine gewisse Einheitlichkeit, auch die nötigen Behörden wären vorhanden, sagte der Zweite Bürgermeister Daniel Artmann. „Für dieses Modellprojekt wäre Rosenheim auf jeden Fall eine spannende Stadt.“

Oberbürgermeister Andreas März (CSU) hatte am Dienstagnachmittag Rosenheim empfohlen. „Wir haben bereits mehrere Testzentren. Deshalb werden wir selbstverständlich unseren Hut als Modellstadt in den Ring werfen“, sagte März. Den Rosenheimern folgte am gestrigen Mittwochnachmittag der Nachbarlandkreis Traunstein. Landrat Siegfried Walch (CSU) führt viele Argumente ins Feld, die auch Rosenheim geltend machen kann: die Grenzlage zu Österreich, die hohen Inzidenzzahlen, die Rolle der Region als Ausflugsziel, die hohen Testzahlen.

Entscheidung nächste Woche?

Die Entscheidung darüber, welche Stadt oder welcher Landkreis letztlich als Modell dienen darf oder muss, wird noch einige Tage lang in der Schwebe bleiben. Denn es gilt die Entwicklung der Inzidenzzahl abzuwarten, und das bis zu einem Tag nicht allzu fern vom Start am 12. April. Der Rosenheimer CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stötttner rechnet denn auch erst für nächste Woche mit einer Entscheidung. „Rosenheim hat weiter gute Argumente“, sagte er. „Und wenn wir bis dahin unter 100 sind, auch gut – dann dürfen wir ohnehin öffnen.“

Mehr zum Thema

Kommentare