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Großfeuer in Hundham

Bauernhof in Flammen: Diese Schäden hat ein Brand auf einem Gut am Samerberg angerichtet

Oberstes Ziel der Brandbekämpfer war, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude im Samerberger Ortsteil Hundham zu verhindern. Reisner
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Oberstes Ziel der Brandbekämpfer war, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude im Samerberger Ortsteil Hundham zu verhindern. Reisner
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Großeinsatz für acht Feuerwehren: Am frühen Freitagmorgen sind rund 180 Feuerwehrleute zum Brand eines Bauernhofs am Samerberg ausgerückt. Das ist bisher bekannt.

Rosenheim – Im Einsatz waren die Feuerwehren Raubling, Roßholzen, Törwang, Grainbach, Nußdorf, Tegerndorf, Neubeuern und Schloßberg wie auch Kräfte des Rettungsdienstes. Alarmiert wurden die Kräfte gegen 5 Uhr zum betroffenen Bauernhof im Samerberger Ortsteil Hundsham. Dort war das Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Brandbekämpfer habe der Bauernhof bereits komplett in Flammen gestanden, wie Kreisbrandinspektor Franz Aichinger vom Kreisfeuerwehrverband Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen berichtet.

Nach rund einer Stunde konnten die rund 180 Feuerwehrkräfte den Brand unter Kontrolle bringen.

Brand nach einer Stunde unter Kontrolle

Die Kräfte hätten sich daher zunächst darauf konzentriert, ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Gebäude zu verhindern. Hierfür waren unter anderem zwei Drehleitern im Einsatz. Innerhalb einer Stunde habe man den Brand unter Kontrolle bringen können.

Dazu beigetragen habe auch die gute Versorgung mit Löschwasser, für welche Kreisbrandinspektor Aichinger besonderes Lob an die Mitarbeiter des Wasserwerks und des Bauhofs der Gemeinde zum Ausdruck brachte. „Der Einsatz ist gut verlaufen, wir sind voll zufrieden“, resümiert der Kreisbrandinspektor.

Polizei ermittelt Brandursache

Dennoch ist der Bauernhof fast vollständig abgebrannt, genauso wie eine kleine Stallung dahinter. Auch auf eine Werkstatt hätten die Flammen übergegriffen und auf das Wohnhaus des Guts, das derzeit nicht länger bewohnbar ist. Eine Schadenssumme ist bislang nur zu schätzen, die Polizei geht von einer siebenstelligen Summe aus. Auch zur Brandursache gibt es noch keine Hinweise. Derzeit ermittelt die Brandfahndung der Polizei in dieser Sache.

Auch Tiere waren wohl auf dem Hof untergebracht, wie Samerbergs Bürgermeister Georg Huber auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen berichtet. Ein Pferd sei ebenso in Sicherheit gebracht worden, zudem einige Hennen.

„Das ist natürlich eines der schlimmsten Dinge, die einem selbst oder einem Dorf passieren kann“, kommentiert Huber das Geschehen. Nicht ohne unerwähnt zu lassen, dass die Zusammenarbeit der Rettungskräfte reibungslos funktioniert habe, selbst wenn man den Großteil des Hofes nicht retten konnte.

Sturm hätte Situation verschlimmert

Doch hätte Sturmtief Ylena auch noch in der Nacht für starken Wind gesorgt, hätte der so angefachte Brand auch weiter um sich greifen können.

Auch Kräfte der Feuerwehr Törwang waren im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Ebenso froh zeigt sich der Rathauschef, dass durch den Brand niemand körperlich zu Schaden gekommen ist. Wie die Polizeidirektion Oberbayern mitteilt, musste nur eine Person mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

„Im ersten Moment ist man immer sehr geschockt, wenn man solche ein Schadenereignis sieht. Wenn man jedoch erfährt, dass keine Person ernsthaft zu Schaden gekommen ist, ist man auch wieder beruhigt“, sagt Rathauschef Huber, der am frühen Freitagmorgen selbst vor Ort war.

Erinnerung an ähnliches Ereignis

Dort hatte er auch Gelegenheit, mit den Eigentümern zu sprechen. „Sie standen zwar zum Teil noch unter Schock, wirkten auf mich aber schon einigermaßen gefasst.“ Das Ereignis erinnert den Rathauschef an einen Brand ähnlichen Ausmaßes vor etwa zehn Jahren, gut 50 Meter Luftlinie entfernt.

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An diesen hätten sich wohl auch viele Einwohner Hundhams erinnert, als der neuerliche Brand ausgebrochen war. Zuversichtlich ist Huber zumindest, dass die Eigentümer des Hofes vorübergehend Unterkunft bei Nachbarn finden.