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Ingeborg Dworaczek in „Was mich freut, was mich ärgert“

Flugs war die Streukiste da: Lob für den Baubetriebshof Rosenheim

Freude über die Streugutkiste: Ingeborg Dworaczek lobt den Baubetriebshof Rosenheim für ihre schnelle Reaktion.
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Freude über die Streugutkiste: Ingeborg Dworaczek lobt den Baubetriebshof Rosenheim für ihre schnelle Reaktion.
  • Jennifer Beuerlein
    VonJennifer Beuerlein
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Oft wird schneller ausgesprochen, was einem nicht gefällt, als wenn einem etwas gut gefällt. Ingeborg Dworaczek will das jetzt ändern und bedankt sich bei dem Baubetriebshof für ihre Arbeit und schnelle Reaktion.

Rosenheim - Ingeborg Dworaczek ist begeistert. Vor wenigen Tagen fragte sie beim Rosenheimer Baubetriebshof nach einer Streugutkiste, kurz darauf stand sie an ihrem neuen Ort. „Ich bin begeistert, wie schnell der Bauhof reagiert hat und meiner Bitte nachgekommen ist“, sagt sie.

Vereiste Straßen sorgte für Ärger

In Oberwöhr seien die Hauptstraßen vorbildlich geräumt und gestreut worden. Ärger machte sich bei Dworaczek auf Seitenstraßen und Sackgassen, wie dem Amselweg breit. „In unserer Seitenstraße konnte man kaum gehen, eher Schlittschuhfahren“, sagte sie. In den letzten Tagen waren die Straßen in Rosenheim vereist. Auch bei Dworaczek machte sich dies bemerkbar: „Es war so eisig, dass ich mit meinem Auto, trotz Schrittgeschwindigkeit, in der Kurve fast geradeaus in einen Zaun gefahren wäre.“

Prinzipiell sei es so, dass der kommunale Winterdienst hauptsächlich für den rollenden Verkehr zuständig sei, sagt Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim. Dazu zählen grundsätzlich Straßen mit hoher Verkehrsbedeutung und hohem Gefahrenpotential, wie verkehrswichtigen Kreuzungen und Radwegen. Fußgängerbereiche fallen erst zu ihrem Aufgabengebiet, wenn angrenzende Grundeigentümer nicht für die Räumung verpflichtet sind.

Dort wird gestreut

Im Bezug zu Seitenstraßen und Sackgassen erklärt Baab: „Nebenstraßen werden vom kommunalen Winterdienst nur bei extremen Wetterbedingungen geräumt.“ Bei extremen Witterungsbedingungen werden nur festgelegte Gefahrenstellen und viel befahrene Verkehrspunkte bestreut, um den Verkehrsfluss zu sichern. Kommt es zu einer langanhaltenden Glättegefahr, führt der Baubetriebshof auch in Nebenstraßen Streumaßnahmen mit Streusplitt durch. Dies sei laut Baab nur möglich „sofern die Hauptstraßen gesichert und Kapazitäten vorhanden sind.“

Schnelle Reaktion vom Baubetriebshof

Um wieder gefahrenfrei zu ihrem Auto gelangen zu können, bat Dworaczek den Baubetriebshof um die Streuung der Seitenstraße und um die Platzierung einer Streugutkiste an der Ecke Turnerweg und Schwalbenweg. Kurz darauf seien die Mitarbeiter des Bauhofes ihrer Bitte nachgekommen.

In der Stadt Rosenheim gibt es ungefähr 140 Streugutkisten für die Bürger. Im Winter füllt der Baubetriebshof diese regelmäßig mit Streusplitt auf. Hieraus können die Bürger Streugut für den Hausgebrauch entnehmen oder sich kostenlos kleinere Mengen beim Baubetriebshof in der Möslstraße abholen.

Freude beim Baubetriebshof

Der Baubetriebshof gelangt beim Winterdienst an manchen Tagen an seine Grenzen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stecken viel Arbeit und Ausdauer in den Winterdienst“, sagt Baab. Zuletzt kam es zu Doppelschichten, um für die Sicherheit auf den Verkehrswegen zu sorgen. Umso mehr freuten sie sich über das Lob von Dworaczek.

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