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Kritik an CSU

Ates Gürpinar spricht sich für Stolpersteine aus

Rosenheim – Die Debatte um die Stolpersteinverlegung in Rosenheim treibt auch den Bundestagsabgeordneten der Linken Ates Gürpinar um.

„Schon über 70 andere bayerische Kommunen verlegen Stolpersteine. Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn sich Rosenheim ebenfalls dafür entscheidet“, schreibt Gürpinar in einer Pressemitteilung. Auch in Rosenheim seien Juden von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet worden. Stolpersteine seien ein wichtiges Zeichen für die Erinnerung. „Bereits im Jahr 2015 haben verschiedene Stadtratsfraktionen eine An hörung für einen Antrag zur Erinnerung durch Stolpersteine gestellt. Leider gab es bis heute keinen endgültigen Beschluss“, schreibt Gürpinar. Vor allem die CSU-Stadtratsfraktion versuche seiner Meinung nach, den Beschluss zur Verlegung von Stolpersteinen zu verzögern. „Besonders perfide finde ich den erneut geäußerten, aber längst widerlegten Vorwurf, der Künstler Gunter Demnig verfolge mit der Verlegung der Stolpersteine wirtschaftliche Interessen an dieser Erinnerungskultur“, sagt der Bundestagsabgeordnete und weiter: „Statt konkrete Alternativen anzubieten, halten sich die Aussagen der CSU für ein geeignetes Denkmal vage. Deshalb plädiere ich für die Verlegung der Stolpersteine.“

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