Seit Beginn des Wintersemesters

Architekturstudenten der TH Rosenheim entwerfen mit Jugendlichen Designkonzepte für das JUZ

Die werdenden Architekten der TH Rosenheim besichtigten die leeren Räume des Jugendzentrums, um dann Erstkonzepte zu erstelle.
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Die werdenden Architekten der TH Rosenheim besichtigten die leeren Räume des Jugendzentrums, um dann Erstkonzepte zu erstelle.

Seit Beginn des Wintersemesters 2020/21 kooperiert der Stadtjugendring Rosenheim, in Form des Jugendzentrums Jump (JUZ), mit dem Studiengang „Innenarchitektur, Architektur und Design (IAD)“ der Technischen Hochschule Rosenheim (TH).

Rosenheim– Die Idee: Studierende entwerfen zusammen mit den Jugendlichen ein Designkonzept für die Innenräume des Jugendzentrums. Dabei können sie ihrer Kreativität fast freien Lauf lassen und aus dem Sammelsurium der zukünftigen Designkonzepte picken sich die Besucher ihre Lieblingsideen heraus, passen sie für sich an und setzen sie dann, nach Möglichkeit, im kommenden Jahr selber um.

Studiendekan ist begeistert

Eine kurze Suche nach dem richtigen Ansprechpartner bei der TH Rosenheim später und Studiendekan Prof. Dr. Michael Körner war begeistert an Bord. „Eine tolle Möglichkeit für unsere Studierenden, praxisnah zu lernen und wir sind immer auf der Suche nach solchen Projekten für unseren Studiengang.“

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Durch geplante Besuche der Jugendlichen an der TH Rosenheim und im Gegenzug, Kleingruppen der Studenten, die den JUZ-Alltag kennenlernen sollen, werden die Jugendlichen voll in den Designprozess der angehenden Innenarchitekten und Designer einbezogen. Sie können ihre Wünsche in Gesprächen und Diskussionen äußern und erfahren mehr über einen spannenden und kreativen Berufszweig.

Menschenleere Räumlichkeiten

Im ersten Treffen vor Ort haben die Studenten bereits die menschenleeren Räumlichkeiten in Augenschein genommen und von den hauptamtlichen Mitarbeitern des Stadtjugendrings eine grobe Skizze des Alltags in einem JUZ erklärt bekommen. Mit zeitlichem Abstand, damit die Studierenden erste Entwürfe und Konzeptideen erarbeiten konnten, fand ein Besuch einiger Jugendlichen an der TH Rosenheim statt, damit die Jugendlichen einerseits mal die TH näher kennenlernen können und andererseits, weil die AHA-Regeln in den großen Hörsälen besser einhaltbar sind.

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In dieser ersten Feedback-Runde wurde zu jedem „Erstkonzept“ eine Meinung von den anwesenden Jugendlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter abgegeben. Die Studierenden erhielten somit eine direkte und ehrliche Rückmeldung zu den ersten, erarbeiteten Ideen.

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Auch wenn manche davon nicht so viel Anklang gefunden hatten und die Jugendlichen dies auch so kommuniziert haben, war es ein wichtiger Austausch zwischen den Studierenden und den Besuchern des Jugendzentrums. „Eine gute Übung für unsere Studierenden in der Kommunikation mit zukünftigen Bauherren“, meinte auch Professor Körner im Anschluss an das Treffen.

Weiter am Konzept feilen

Das Mitarbeiterteam und die Jugendlichen sind gespannt, wie das Ziel der Reise aussehen wird und was man aus dem alten Bahnwärterhäuschen von damals heute noch so rausholen kann. Aber erstmal heißt es weiter an den Konzepten feilen und diskutieren.

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