Am 27. November um 16.30 Uhr

Weihnachtsstimmung in Rosenheim: Oberbürgermeister März schaltet am Freitag die Beleuchtung an

Aufbau der Krippe auf dem Max-Josefs-Platz.
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Aufbau der Krippe auf dem Max-Josefs-Platz.
  • Anna Heise
    vonAnna Heise
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Die Stadt Rosenheim will sich trotz Corona-Krise die weihnachtliche Stimmung nicht verderben lassen. Ein Überblick über die geplanten Aktionen.

Rosenheim – Die Corona-Pandemie wirbelt Weihnachtspläne und Traditionen durcheinander. Damit die Stimmung nicht ganz verloren geht, wird am Freitag, 27. November, um 16.30 Uhr die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Geplant ist laut Stadt ein kleiner symbolischer Akt an dem neben Oberbürgermeister Andreas März auch seine beiden Stellvertreter Daniel Artmann und Gabriele Leicht teilnehmen.

Signal für ein Stück Normalität

Um den Einzelhandel in der Pandemie zu entlasten trägt die Stadt Rosenheim, wie berichtet, heuer einmalig die Gesamtkosten der Weihnachtbeleuchtung in Höhe von über 80.000 Euro.

„Ich freue mich trotz aller coronabedingten Einschränkungen auf die besondere Stimmung, die unsere Weihnachtsbeleuchtung immer ausstrahlt. Dieses kleine Signal der Normalität ist aus meiner Sicht auch ein wichtiges Signal für die Menschen: Sie steht für die Vorfreude auf das Weihnachtsfest – auch wenn dieses heuer ganz anders stattfinden muss wie gewohnt“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Einzelhandel hat Hygienekonzepte entwickelt

Die Weihnachtsbeleuchtung soll auch ein Stück Normalität für die Zeit der Weihnachtseinkäufe signalisieren: Der Rosenheimer Einzelhandel hat mit seinen Hygienekonzepten gezeigt, dass für die Weihnachtseinkäufe kein erhöhtes Risiko besteht.

Krippe am Max-Josefs-Platz steht

Und auch die Krippe am Max-Josefs-Platz wird wie alle Jahre direkt am Christbaum aufgestellt. „Das war uns ein besonderes Anliegen. Wir sollten auch in Zeiten von Corona die christlichen Wurzeln des Advents und des Weihnachtsfestes pflegen“, so Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann. Der Baubetriebshof übernimmt die Kosten der Aufstellung.

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Die Krippe wurde vor sechs Jahren von der Schreinerei Bernhard in Pang angefertigt, sagt Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbandes. Weitere adventliche Attraktionen in der Innenstadt sind ein Kripperlweg in den Schaufenstern sowie eine Kassenbonlotterie – beides organisiert vom Citymanagement Rosenheim.

Kultureller Adventskalender geplant

Zusätzliche planen das städtische Kulturamt und das Rosenheimer Stadtmarketing einen kulturellen Adventskalender unter dem Namen „KulTürchen“. Jeden Tag öffnet sich ein anderes Fenster in der Innenstadt aus dem heraus musikalische und künstlerische Attraktionen geboten werden, die die Besucher der Innenstadt auf Weihnachten einstimmen sollen.

Wann und wo sich diese Fenster öffnen, wird täglich auf der städtischen Internetseite www.rosenheim.de und in den städtischen Social-Media-Auftritten bei Facebook, Instagram und Twitter bekanntgegeben.

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