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MEHRERE KREISE UND KOMMUNEN INVOLVIERT

Alpine Salzregion als Weltkulturerbe: Die Stadt Rosenheim zeigt Interesse

Erinnerungen an die Zeit des Salzhandels: der Salinbrunnen in Rosenheim.
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Erinnerungen an die Zeit des Salzhandels: der Salinbrunnen in Rosenheim.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Der Landkreis Traunstein hatte in dieser Sache die Initiative ergriffen und federführend eine Interessenbekundung unter dem Titel „Alpine Salzregion Südostbayern-Salzburg“ eingereicht.

Rosenheim – Neben Rosenheim wollen sich noch die Marktgemeinde Berchtesgaden, die Städte Traunstein und Bad Reichenhall sowie die Landkreise Rosenheim und Bad Reichenhall der Bewerbung anschließen.

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Auch von österreichischer Seite erhoffen sich die Teilnehmer Zustimmung seitens des Bezirks Hallein und des Landes Salzburg. Das Engagement der Teilnehmer ist unverbindlich, eine Lösung von der Bewerbung jederzeit möglich.

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Auf zwei Arten können sich die beteiligten Kommunen um den Titel Weltkulturerbe bewerbe: als materielles Kulturerbe wie auch als immaterielles. Ersteres betrifft ausschließlich Bau- und Naturdenkmäler, zweiteres umfasst Brauchtümer und handwerkliche Verfahren. Eine Bewerbung ist in beiden Varianten möglich.

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Eine Expertengruppe soll erarbeiten, welchen Weg die Kommunen gehen sollten. Im Vordergrund soll dabei stehen, welche Chancen im Blick auf den Nutzen für die Alpine Salzregion bestehen. Erst nach Vorlage des Berichts der Gruppe wollen die Beteiligten darüber entscheiden, ob sie ihre Bewerbung weiter verfolgen oder zurückziehen.

Die Alpine Salzregion Südostbayern-Salzburg

Die „Alpine Salzregion Südostbayern-Salzburg“ umfasst die Salzbergwerke in Hallein und Berchtesgaden, die Salinbezirke in Hallein, Bad Reichenhall, Traunstein und Rosenheim, die bestehende Soleleitung und die Wartungsgwege entlang der ehemaligen Sole-Einleitungstrassen zwischen den Salinen. Ebenso die Salinenwälder und Triftanlagen in den Einzugsgebieten der Flüsse Mangfall, Traun und Saalach. Auch die Geschichte Rosenheims ist eng mit Salz verbunden. Bereits die erste urkundliche Erwähnung der Stadt im Jahr 1276 steht im Zusammenhang mit den Konflikten um den Salzhandel an der Rosenheimer Brücke zwischen den bayerischen Herzögen Heinrich III. von Niederbayern und Ludwig II. von Oberbayern. Besondere Bedeutung erreichte Rosenheim durch den Bau einer Soleleitung von Reichenhall in die Stadt. Nach ihrem Bau stiegen die Bevölkerungszahlen, die Einnahmen sprudelten und mit Bau des Solebads etablierte sich ein reger Badebetrieb, der auch den Deutschen Kaiser Wilhelm I. nach Rosenheim lockte.

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