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Jugendgruppe wandert in ein gemeinsames Abenteuer

Alpenkids Rosenheim übernachten unter dem Sternenhimmel

Am Berg unter freiem Himmel übernachten, nur mit Isomatte und Schlafsack. Dieser Wunsch nach Abenteuer ist auch bei den Alpenkids Rosenheim, der Jugendgruppe des Deutschen Alpenvereins, groß.

Rosenheim – Vorab überlegten sich die Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, wo es geeignete Wiesen gibt und bei wem sie sich zuvor informieren müssen. Aufgrund der Sektionshütten an der Hochries und am Brünnstein kamen die beiden Gebiete in die engere Auswahl. Denn wie die Kinder wissen, ist wild zelten und biwakieren im deutschen Alpenraum nicht erlaubt. In freier Wildbahn zu übernachten ist rechtlich nur dann gestattet, wenn die Grundstücksbesitzer zugestimmt haben.

Nach circa 2,5 Stunden Aufstieg erreichten die Alpenkids den Übernachtungsplatz. Während des Aufstieges wurden immer wieder kleine Pausen eingelegt, in denen Kartenkunde gelehrt und der Umgang der ominösen „Kloschaufel“ besprochen wurde. Am Übernachtungsplatz gab es dann, nach dem Probeliegen auf den Isomatten, auf großen gesammelten Blättern die Brotzeit. Mit Blick auf den Kaiser, den Brünnsteingipfel im Rücken und die Abendsonne im Gesicht. Zum Abschluss des Tages starteten die Kinder noch mit dem Taschenmesserführerschein.

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Hinter dem Kaiser erhob sich in der Zwischenzeit ein blutorangener Vollmond. In die Schlafsäcke gekuschelt, beobachteten die Alpenkids noch den Sternenhimmel und zählten Sternschnuppen.

Obwohl der Wetterbericht für die Nacht keinen Regen gemeldet hat, wurden alle um fünf Uhr morgens von ersten Tropfen geweckt. Die Abenteurer waren aber für alle Wetterlagen gewappnet und auch um einen Unterschlupf haben sie sich gekümmert. Dazu diente das Brünnsteinhaus. Dort haben sich alle noch für den Abstieg mit einem Frühstück gestärkt, bevor es dann bei leichten Regen zurück ins Tal ging.

Am Ende des Ausfluges waren sich die Kinder einig, die Anstrengungen des Aufstieges haben sich gelohnt. Ein Bett ist vielleicht bequemer, aber es ersetzt nicht das Abenteuer am Berg. (re)

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